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Companion Specification: CLPA forciert OPC UA Aktivitäten

Die CLPA will die Implementierung von Industrie-4.0-Applikationen vereinfachen. Hierzu hat die CC-Link Partner Association (CLPA) mit der OPC Foundation eine OPC UA Companion Specification für die neue 'CSP+ for Machine'-Technologie der CLPA angekündigt.

Grafik zur neuen Companion Specification_größer Bildquelle: © CLPA

Das Ziel der neuen Companion Specification: Ganze Maschinen sollen sich wie einzelne Geräte handhaben lassen und somit die Erfassung von Prozessdaten vereinfachen.

CSP+ for Machine ist eine Erweiterung der bereits existierenden „CSP+“-Spezifikation (Control & Communication System Profile) der CLPA, die durch eine Beschreibung aller Geräteprofile in einem CC-Link-IE- oder CC-Link-Netzwerk eine einfache Netzwerkkonfiguration und -wartung ermöglicht. Die CSP+-Technologie ist bereits etabliert und bietet eine Drag&Drop-Netzwerkkonfiguration mithilfe von CSP+-Dateien, die von CLPA-Partnern zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Weise lassen sich Gerätebibliotheken komfortabel erstellen. Die jetzt angekündigte Companion Specification geht einen Schritt weiter, indem sie es im Wesentlichen ermöglicht, ganze Maschinen auf diese Weise zu handhaben. Das heißt, komplexe Anlagen können jetzt so behandelt werden, als handle es sich um ein einzelnes Gerät. Dieser Komplexitätsabbau erleichtert die Erfassung wichtiger Prozessdaten ganz erheblich.

Die CLPA ist eine im Jahr 2000 gegründete internationale Organisation, die sich der Förderung und technischen Weiterentwicklung der CC-Link-Familie offener Automatisierungsnetzwerke widmet. Die Schlüsseltechnologie der CLPA ist CC-Link IE, ein offenes Gigabit-Ethernet-Protokoll für die Automatisierung.