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Indu-Sol: Ein Switch speziell für die Automation

Der IT-Welt entstammende Switches werden den Anforderungen der Automatisierungstechnik nicht immer gerecht – so die Überzeugung von Indu-Sol-Geschäftsführer Karl-Heinz Richter. Ergo tritt der Netzwerkspezialist aus Schmölln nun mit einer eigenen Lösung an.

Karl-Heinz Richter, Indu-Sol Bildquelle: © Indu-Sol

Karl-Heinz Richter: „Mit dem Technologiewandel hin zu durchgängiger Ethernet-Kommunikation kommt dem Switch eine noch nie gekannte zentrale Bedeutung zu, auf die es sich vorzubereiten gilt.“

„Wenn wir über Switches für die zukünftigen Anwendungen im Umfeld der Fabrikautomatisierung  sprechen, müssen wir eine ganz andere Sichtweise als die Office-Welt an den Tag legen“, fordert Karl-Heinz Richter und ergänzt: „So stellen Switches von Haus aus zum Beispiel vergleichsweise wenige Informationen zur Netzwerkdiagnose – sprich zum Netzwerkzustand an sich - zur Verfügung. Permanente Überwachung, Telegrammanalyse, Anomalie-Erkennung, Warnung vor dem Ausfall – all das sind Forderungen im Sinne von Predictive Maintenance, welche neben der eigentlichen Switch-Funktion abzudecken sind.“ Hinzu komme: Da smarte Sensoren ihre Information mehreren Abnehmern gleichzeitig zur Verfügung stellen und die Kommunikation in Zukunft mehr und mehr „an der Steuerung vorbei“ laufe, verliert die Steuerung nach Überzeugung von Richter ihre zentrale Stellung bei der Netzwerküberwachung und steht für diese Aufgabe nur noch begrenzt zur Verfügung.

Promesh P9 Bildquelle: © Indu-Sol

Der Promesh P9 als Basis für eine völlig neue Generation Infrastrukturkomponenten, die neben der Steuerung von Datenströmen mehr und mehr Diagnosefunktionen bereitstellen muss.

Auf diese Entwicklungen reagiert Indu-Sol nun mit einer eigenen Switch-Entwicklung – dem Promesh P9. Dieser zeichnet sich Richter zufolge unter anderem durch seine anwenderorientierte Bedieneroberfläche aus. Im Webinterface stehen direkt auf der Startseite wichtige Informationen zu Portstatus und die Portbelegung auf einen Blick zur Verfügung und werden dem Anlagenbetreiber in vertrauten Ampelfarben visualisiert. So werden beispielsweise neben der prinzipiellen Verfügbarkeit und Nachbarschaftserkennung eines Ports die Netzlast, Discards sowie Errors erfasst und mit voreingestellten Triggerwerten permanent abgeglichen. Ein Alarmmanagement über einen potentialfreien Kontakt, per E-Mail oder zentraler SNMP-Abfrage stellen eine rechtzeitige Warnung vor dem Ausfall sicher. Alle Unregelmäßigkeiten werden intern dokumentiert und als Snapshot festgehalten.