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M2M Hotspot: Die Anforderungen für Industrie-4.0-Produkte

Die Anforderungen an Automatisierungsbaugruppen wachsen: Ein neuer ZVEI-Leitfaden fordert neben einer OPC-UA-basierten Kommunikationsschnittstelle zahlreiche weitere Eigenschaften und Funktionen, die bereits jetzt benötigt werden.

Grafik über Kommunikationsumgebung mit Automatisierungs-Baugruppen und Verwaltungsschalen Bildquelle: © Bildquelle?

In einer Kommunikationsumgebung gehören zu den einzelnen Automatisierungstechnikbaugruppen sogenannte Verwaltungsschalen. Zusammen mit dem physischen Gegenstand – etwa einem Device – bilden sie die Industrie-4.0-Komponente.

Ende November 2016 hat der ZVEI den Leitfaden mit dem Titel ‚Welche Kriterien müssen Industrie-4.0 Produkte erfüllen?‘ veröffentlicht. Er zeigt auf, welche Anforderungen Industrie-4.0-geeignete Produkte erfüllen sollen beziehungsweise müssen. Der ZVEI-Leitfaden unterscheidet zwischen drei unterschiedlichen Zeithorizonten:

  1. Produkteigenschaften 2017: Alles, was ein Automatisierungsprodukt in 2017 bereits anbieten sollte, um für Industrie 4.0-Anwendungen geeignet zu sein.
  2. Mittelfristige Produkteigenschaften: Hier sind die Merkmale und Eigenschaften zu finden, die in den nächsten fünf Jahren erforderlich wären.
  3. Langfristige Produkteigenschaften: Unter diesem Zeitraum sind die Kriterien und Produkteigenschaften für die nächsten zehn Jahre zusammengefasst.

Der Leitfaden greift zwar nahezu das vollständige Gedankengut der Standardisierungsgremien auf. Hinsichtlich der zeitlichen Vorgaben ist allerdings zu beachten, dass die Details für die mittel- und langfristigen Anforderungen von den Standardisierungsgremien überhaupt noch nicht vollumfänglich beschrieben wurden.

Ein Grundgedanke der Industrie-4.0-Standardisierungen ist die Definition möglichst universeller Regeln zur Daten-zentrierten Beschreibung beliebiger technischer Gegenstände (Assets) über deren gesamten Lebenszyklus.