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Sensor-/Aktor-Kommunikation: IO-Link an Sercos anbinden

IO-Link kristallisiert sich als Kommunikationssystem heraus, welches als Sub-Bus ideal mit etablierten Feldbussen zusammenspielt. Wie dies konkret erfolgen kann, zeigt das Beispiel der Integration in Sercos.

Sercos kann es mit IO-Link Bildquelle: © Bild: Computer&AUTOMATION, Quellen: iStock, Sercos International

Einfache Sensoren und Aktoren wie zum Beispiel Füllstandsensoren, Näherungsschalter, Temperaturfühler, Pneumatik-Ventilinseln oder auch Signalleuchten werden heutzutage oft über eine binäre oder analoge Ankopplung an ein Automationssystem angeschlossen. Aufgrund der Anforderungen an Industrie 4.0 mit ihrer vertikalen Inte­gration beziehungsweise einer breitbandigeren und schnelleren Kommunika­tion geht die Entwicklung dahin, diese Geräte mit immer mehr Intelligenz auszustatten. Näherungsschalter etwa werden um Teach-Funktionen erweitert, Temperaturfühler um Grenzwert-Überwachungen.

Wenn die Sensoren allerdings über immer mehr Parameter verfügen, steigt außerdem die Komplexität der Geräte. Und wenn diese Komponenten dann noch neben den eigentlichen Prozessdaten auch Steuer- beziehungswiese Statusinformationen übertragen sollen, reicht eine einzelne Schnittstelle für die Prozessdaten an dem Gerät nicht mehr aus. Mit anderen Worten: Es besteht zunehmend die Notwendigkeit, die bestehenden Kommunikationsmechanismen zur Sensor-/Aktorebene zu erweitern.

Aus diesen Forderungen leiten sich typischerweise sogenannte ‚Sub-Busse‘ ab, die topologisch und funktionell unterhalb der heutigen, etablierten Feldbusse angesiedelt sind. Die hier angeschlossenen Geräte werden dann über entsprechende Gateways in die Automationslandschaft integriert. Für die Sensorhersteller ist dies ein bedeutender Vorteil, da sie einen Sensor nur mit einer einzigen digitalen Schnittstelle anbieten müssen.