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Projekt 'DC-Industrie' - Teil 1: DC statt AC im Produktionsnetz

Fortsetzung des Artikels von Teil 3.

Wie geht es weiter?

Nach der Systemspezifikation haben die Komponentenhersteller und Forschungseinrichtungen mittlerweile mehr als 100 verschiedene Geräte und Strukturkomponenten nach einem Masterplan entwickelt, aufgebaut und für die bisher realisierten Modellanwendungen geliefert. Letztere bilden vier Anwendungsfälle ab – von einer Einzelmaschine über Logistikprozesse bis zu einer Fertigungszelle – und wurden von Anwendern aus der Automobilfertigung, dem Maschinenbau und der Getränketechnik konzipiert, aufgebaut sowie für die Evaluation der Systemspezifikation zur Verfügung gestellt. 

Seit Anfang des Jahres läuft die letzte Phase der Evaluationsmessungen. Bis zum Projektende im Sommer 2019 werden die Auswertungen vorliegen. Gefördert wird das Verbundforschungsprojekt DC-Industrie (Förderkennzeichen 03ET7558A bis N) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI), betreut wird es vom Projektträger Jülich (PTJ). Ein Nachfolgeprojekt ist bereits in Vorbereitung, das die Themen von DC-Industrie weiter vorantreibt und ausbaut.

Autor: 
Prof. Dr.-Ing. Holger Borcherding ist Professor an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo,  wissenschaftlicher Leiter von DC-Industrie und einer der Initiatoren der Projekt-Idee. 

Im Rahmen einer mehrteiligen Artikelserie vertieft Computer&AUTOMATION in den kommenden Ausgaben einzelne Technologien, die für die Umsetzung von DC-Industrie essenziell sind:

  • Antriebstechnik/Energieverteilung
  • Schutz- und Schalttechnik/Lastzonenkonzept
  • Planungs- und Auslegungstools/Energiemanagement