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Energieeffizienz: Gut geregelt zum grünen Gebäude

Gewerbliche Gebäude sind Energieschlucker, haben aber auch Einsparpotenzial. Die bedarfsgeführte Regelung von Heizung, Lüftung, Klimatechnik, Beleuchtung und Beschattung hilft, die Energieeffizienz aufzupolieren. Wichtig: die gewerkeübergreifende Kommunikation gemäß EN 15232.

Ob Neu- oder Bestandsbau: Mit eine intelligenten Gebäudeautomation lässt sich der Energiebedarf deutlich senken. Bildquelle: © Siemens AG

Ob Neu- oder Bestandsbau: Mit eine intelligenten Gebäudeautomation lässt sich der Energiebedarf deutlich senken.

Gebäude sind – noch vor Industrie und Verkehr – die größten Energiekonsumenten. Allein in Europa nehmen sie fast 40 % der Primärenergie auf. Davon entfallen etwa 85 % auf Raumwärme und Warmwasser sowie 15 % auf elektrischen Strom. Entsprechend hoch ist das Einsparpotenzial, wenn sich Energie in Gebäuden effizienter nutzen lässt.

Gebäudeautomation als Schlüssel zur Energieeffizienz

Grafik: Energieeffizienzklassen im Überblick Bildquelle: © Siemens AG

Die EN 15232 ist die wichtigste Norm für Gebäudeautomation, sie definiert vier Effizienzklassen.

Ein entscheidender Hebel für dauerhaft niedrigen Energiebedarf ist die gewerkeübergreifende Gebäudeautomation, die mit intelligenten Funktionen die Energieeffizienz eines Gebäudes steigert und gleichzeitig den Komfort erhöht. Eine Gebäudeautomation unterstützt Gebäudebetreiber außerdem dabei, die Energieflüsse und -kosten zu kontrollieren.

Laut einer Studie der Hochschule Biberach kann eine bedarfsgeführte Gebäudeautomation etwa bei der Heizung bis zu 20 % Einsparung erzielen. Mit weiteren automatisierten Funktionen wie Frostschutzschaltung bei Fensterlüftung oder Thermoautomatik lassen sich zusätzlich bis zu 10 % einsparen. Bei der Raumkühlung liegen die Potenziale zwischen fünf und 10 %, bei der Beleuchtung sogar bei maximal 40 %.