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Stromversorgungen: Die dezentrale Energieverteilung

Modulare Maschinen, die sich maß­geschneidert in bestehende Fertigungen einfügen lassen, sind der Schlüssel für die flexible Produktion. Dabei stehen ­Anforderungen wie verteilte Intelligenz, schnelle Kommunikation und dezentrale Stromverteilung auf der Planungs-Agenda.

A_Dezentral auch bei der Energie Bildquelle: © Bild: Computer&AUTOMATION, Quellen: Fotolia / Nataliya Hora; E-T-A

Ein wichtiger Indikator für die fortschreitende Dezentralisierung im Maschinen- und Anlagenbau ist die ­nahezu flächendeckende Verwendung von Feldbus-Systemen wie AS-Interface, CANopen oder Profibus-DP sowie Industrial-Ethernet-Anschaltungen über Profinet, Ethercat, Modbus TCP oder Ethernet/IP. Dies gilt für alle ­Produktionsbereiche des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der gesamten Prozessindustrie. Der Einsatz unzähliger dezentraler Peripheriebaugruppen wie ‚ET200SP‘ oder von Feldgeräten mit Schutzarten von IP54 bis IP67 in den Bereichen Antriebstechnik, Sensorik und Aktorik von Produktions­anlagen der Automobilindustrie zeigen eindrucksvoll die kon­tinuierliche Umsetzung dieser Trends. Auch ein ­Großteil der Sicherheits­technik wandert inzwischen Zug um Zug aus dem Schaltschrank direkt in die Feldgeräte – sichere Ventilinseln etwa sind bereits Standard in der ­Produktion. Die Konsequenz liegt auf der Hand: Bereits jetzt herrscht zum Teil ‚gähnende Leere‘ in den ­großen, zentralen Einspeiseschränken; sie enthalten nur noch den Hauptschalter, diverse Neozed-­Sicherungen sowie Lasttrennschalter für die Absicherung der 400-V(AC)-Energie-Einspeisung ­sowie die Schaltnetzteile für die Er­zeugung der 24-V(DC)-Steuerspannung in­klusive der Absicherung und Potenzialverteilung für die 24-V-Strom­kreise.