Schwerpunkte

Energiemanagement

Netzqualität sytematisch überwacht

21. August 2019, 08:00 Uhr   |  Inka Krischke


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Auslösen von Schutzorganen verhindern

Durch eine Differenzstromüberwachung lassen sich Verschlechterungen des Isolationsniveaus einer Anlage oder bestimmter Anlagenteile erkennen, bevor ein hoher Fehlerstrom das Auslösen von Schutzorganen bewirkt. Dieser Zeitgewinn macht Gegenmaßnahmen möglich. Analog kann durch ‚Power Quality Monitoring‘ von Bender beispielsweise durch Aufspüren von Oberschwingungen eine Gefährdung der Anlage bereits frühzeitig erkannt werden, bevor das Schutzorgan auslöst.

‚Power Quality Monitoring‘ bietet für das nach DIN EN ISO 50001 geforderte Energiemanagement die Grundlage: Dieselbe Messstelle, die die Netzqualität überprüft, ist gleichzeitig auch ein Energiezähler. So lässt sich mit einem Gerät eine zweite wichtige Funktion übernehmen: die Abbildung des Energieverbrauchs je Kos­tenstelle. So werden hohe allgemeine Strom-kosten vermeidbar. Gleichzeitig lässt sich die Wirkung der eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Netzqualität beziehungsweise zur Kostensenkung durch ‚Power Quality Monitoring‘ aus dem jeweils anderen Blickwinkel betrachten: Wie viel Energie ‚schlucken‘ umgesetzte Maßnahmen gegen Netzrückwirkungen? Welche Auswirkungen haben Energiesparmaßnahmen auf die Qualität des Stromnetzes?

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1. Netzqualität sytematisch überwacht
2. Die Normenlage
3. Auslösen von Schutzorganen verhindern
4. Passend skaliert

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