Schwerpunkte

Stromversorgungen

Die dezentrale Energieverteilung

03. November 2016, 10:02 Uhr   |  Erich Fischer


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Kostentreiber Kupfer

Die Leitungsverluste im AC-Bereich halten sich wegen der höheren Spannung in Grenzen. Im 24-V(DC)-Steuerspannungsbereich allerdings schlägt das ‚Ohmsche Gesetz‘ zu: Lange Versorgungsleitungen vom zentralen Einspeiseschrank zu den Feldgeräten bedeuten immer eine Verlegung höherer Leitungsquerschnitte. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass auch die letzten Verbraucher im Versorgungsstrang durchgängig die minimal zulässige Spannung erhalten. Diese Spannung liegt gemäß DIN EN 61131-2 (Speicherprogrammierbare Steuerungen – Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und Prüfungen) notwendigerweise über 19,2 V (dies entspricht 24 V abzüglich 20 %). Die Norm legt die Anforderungen für speicherprogrammierbare Steuerungen sowie zugehörige Peripheriegeräte fest und enthält alle Anforderungen zur Steuerung und Überwachung von Maschinen und industriellen Prozessen. Die Verringerung des Leitungsquerschnittes von 4 mm² auf 2,5 mm² und die gleichzeitige Reduzierung der Kabellänge einer Mantelleitung von durchschnittlich 100 m auf 50 m bedeuten eine Kosteneinsparung für Elek­trokupfer um mehr als Faktor 3. Dies ist bei einem Preis von circa 4500 Euro je Tonne eine spürbare Reduzierung.

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1. Die dezentrale Energieverteilung
2. Sinkende Gesamtkosten
3. Lean Planning
4. Kostentreiber Kupfer
5. Automobilproduktion als Vorreiter

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