Schwerpunkte

Stromversorgungen

Die dezentrale Energieverteilung

03. November 2016, 10:02 Uhr   |  Erich Fischer


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Lean Planning

Moderne Produktionsplanung achtet vor allem auf eine möglichst hohe Flexibilität der Einrichtungen und Abläufe. Ziel ist es, schnell auf Veränderungen der Märkte, der Produkte und der Fertigungstechnologie reagieren zu können. Innovative dezentrale Gestaltungskonzepte stellen eine große räumliche Flexibilität der Betriebsmittel, Logistiksysteme sowie Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen sicher.

2_Multifunktionaler Schaltkasten
© E-T-A

Im multifunktionalen Schaltkasten für Energieverteilung und Steuerungstechnik sind zusätz­liche, dezentrale Peripheriebaugruppen wie ET200S oder weitere elektrische und elektronische Betriebsmittel sowie Schalt- und Schutz­geräte integrierbar.

Flexible Produktionen brauchen modulare Maschinen, die sich maßgeschneidert in bestehende Fertigungen einfügen lassen und Spielraum für künftige Umbauten sowie Erweiterungen bieten. Deshalb herrscht nach wie vor der Trend, Maschinen in ihre Teilprozesse aufzuteilen. Die Automatisierungs-Hardware folgt dieser Forderung mit Möglichkeiten verteilter Intelligenz, schneller Kommunikation sowie dezentraler Stromverteilung, um die Vorteile der Modulbauweise erschließen zu können. Planer haben dadurch die Möglichkeit, einmal entwickelte Teilprozesse möglichst häufig wiederverwenden zu können.

Neue Strukturen erfordern es, immer mehr Abstand vom zentralen Schaltschrank mit den typischen sternförmigen Verkabelungswegen zu nehmen. Die Entwicklung verläuft eindeutig zu dezentralen Verkabelungsstrukturen. Große Schaltschränke stören häufig einen regelmäßigen Strukturaufbau in der Produktionsanlage. Es sind deshalb immer eine gesonderte Planung und 3D-Simulation bezüglich des notwendigen Platzbedarfs erforderlich. Bei der eigentlichen Planung für die einzelnen Bereiche der Anlage liegt der Fokus auf einem hohen Flächenanteil für die eigentliche Produktion.

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1. Die dezentrale Energieverteilung
2. Sinkende Gesamtkosten
3. Lean Planning
4. Kostentreiber Kupfer
5. Automobilproduktion als Vorreiter

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