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Stromversorgungen

Die dezentrale Energieverteilung

03. November 2016, 10:02 Uhr   |  Erich Fischer


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Sinkende Gesamtkosten

1_Thermische Simulation für eine optimale Positionierung der Komponenten
© E-T-A

Eine thermische Simulation sorgt dafür, dass die verwendeten ­Komponenten optimal positioniert sind.

An dieser Stelle beginnen die Möglichkeiten zur Kosteneinsparung: Dezentralisierung schafft Platz im Schaltschrank und eröffnet Einsparpotenzial durch verkleinerte Schränke. Und abgesehen davon, dass kleine Einspeiseschränke weniger Geld kosten – durch Modularisierung, Standardisierung, vereinfachte Installation und optimierten Materialeinsatz sinken die gesamten Errichtungskosten. Plus: Einen kleinen Steuerschrank ohne umfangreiche Planung einfach an den nächsten Pfeiler zu schrauben, bedeutet ein Höchstmaß an Flexibilität. Eine sekundäre Kostensenkung ergibt sich durch die zusätzlich verfügbare Stellfläche für den eigentlichen Produktionsbereich aufgrund der relativ hohen Quadratmeter-Preise für die Produktionsfläche.

Speziell im modularen Anlagenbau, bei lang gestreckten Maschinenkon­figurationen und in der gesamten ­Fördertechnik spielt die dezentrale Energieverteilung  ihre Vorteile aus – insbesondere für die verlegten Leitungslängen und -querschnitte sowie bezogen auf den Installationsaufwand. Dezentrale und modulare Konzepte für die Automatisierung helfen signi­fikant bei der Kostensenkung bei ­Planung, Installation, Betrieb sowie Erweiterung von Anlagen und Fertigungszellen.

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1. Die dezentrale Energieverteilung
2. Sinkende Gesamtkosten
3. Lean Planning
4. Kostentreiber Kupfer
5. Automobilproduktion als Vorreiter

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