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Anlagenverfügbarkeit gesichert

10. September 2020, 09:49 Uhr   |  Inka Krischke


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Energiepufferung und Redundanz

Versorgen und Schützen in Stufen
© Phoenix Contact

Versorgen und Schützen erfolgen in mehreren Stufen: (1) Überspannungsschutz von Typ 1 bis Typ 3 (2) Stromversorgung mit USV für die zuverlässige Versorgung (3) Schutz vor Überströmen und Kurzschluss (4) Komfortable Verteilung der Potenzial

Eine Energiepufferung hilft dabei, die Systemspannung auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten. Hintergrund ist, dass die Versorgung des gesamten Systems bei einem Spannungseinbruch nicht mehr sichergestellt werden kann. Die Pufferung wirkt dem Spannungs-einbruch entgegen, insofern als das System zusätzlich mit der gespeicherten Energie versorgt wird. Auf diese Weise kann der Anwender einen kurzen Zeitraum überbücken, um die Anlage in einen sicheren definierten Zustand zu fahren.

Die Anlagenverfügbarkeit wird zudem deutlich erhöht, wird die Versorgung redundant aufgebaut. Dazu werden zwei voneinander entkoppelte Stromversorgungen parallel geschaltet. Diese Entkopplung erfolgt mit einem aktiven Redundanzmodul oder mit einem Diodenmodul. In diesem Fall kann eine Stromversorgung komplett ausfallen, da die Versorgung der Anlage über die zweite Stromversorgung weiterläuft. Wichtig hierbei ist, dass jede Stromversorgung unter 50 % ausgelastet ist, um im Fehlerfall zu übernehmen. Aktive Redundanzmodule haben eine deutlich geringere Verlustleistung und bieten darüber hinaus erweiterte Diagnose- und Meldefunktionen. So wird die gesamte Anlage rechtzeitig durch eine Stromversorgung mit Energie versorgt. Der Austausch der defekten Stromversorgung kann dann ohne Unterbrechung des Betriebs erfolgen.

Schützen und Verteilen

Geräteschutzschalter
© Phoenix Contact

Unterschiedliche Geräteschutzschalter – von modularen Einkanalgeräten (links) bis zu den kompakten mehrkanaligen Schutzschaltern (rechts) – erhöhen die Ausfallsicherheit von Maschinen und Anlagen.

Für einen sinnvollen Schutz sollten die Stromkreise hinter einer Strom-versorgung aufgeteilt und nach Möglichkeit selektiv abgesichert werden. Dadurch werden die einzelnen Verbraucherkreise geschützt – sie können im Fehlerfall separat abgeschaltet werden. Wichtig ist dabei der Schutz der Versorgungsspannung, denn kommt es zu einem Fehler im laufenden Betrieb, kann diese einbrechen. Dann ist der gesamte Anlagenbetrieb gefährdet.

Der Schutz erfolgt häufig bereits mittels elektronischer Sicherungen. Diese benötigen gegenüber handelsüblichen Leitungsschutzschaltern einen viel geringeren Strom im Fehlerfall und lösen somit sicher aus. Parallele Stromkreise können ihren Betrieb weiterhin ohne Beeinträchtigung fortsetzen.

Mit Geräten in unterschiedlichen Bauformen bietet Phoenix Contact hier für jede Anwendung den passenden Schutz. Ein flexibler Schutz lässt sich etwa mit modularen einkanaligen Schutzschaltern erreichen, die genaue Anzahl an Schutzkreisen kann schnell und einfach gesetzt werden.

Einen passenden Schutz bieten auch kompakte mehrkanalige Geräteschutzschalter, die schnell installiert und nahezu ohne Verkabelungsaufwand in Betrieb genommen werden.

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1. Anlagenverfügbarkeit gesichert
2. Energiepufferung und Redundanz
3. Absichern und Schützen für einen sicheren Anlagenbetrieb

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