Schwerpunkte

Logimat 2016

Stuttgart im Zeichen der Intralogistik

04. Februar 2016, 16:15 Uhr   |  Günter Herkommer

Stuttgart im Zeichen der Intralogistik
© Euroexpo

Die Vorzeichen für die Logimat 2016 sind vielversprechend: 12 % mehr Ausstellungsfläche (95.000 Quadratmeter) und 10 % mehr Aussteller als im Vorjahr.

Die Logimat 2016, die vom 8. bis 10. März ihre Tore öffnet, belegt erstmals das komplette Stuttgarter Messegelände. Mehr als 1.200 internationale Aussteller aus 32 Ländern zeigen dort ihre aktuellen Lösungsangebote und Produktentwicklungen für eine intelligente, zukunftsfähige Intralogistik.

Das Motto der diesjährigen Logimat lautet "Innovativ agieren – Wandel gestalten". Zahlreiche Aussteller der 14. Internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss adressieren bei der Ausrichtung ihrer Produktentwicklungen ausdrücklich die Megatrends Industrie 4.0 und Internet der Dinge. "Die beiden Megatrends sind neben dem E-Commerce die wesentlichen Treiber für die Handlungsfelder und Lösungsentwicklungen in der Intralogistik", urteilt Kazander, Geschäftsführer von Euroexpo Messe- und Kongress, dem Veranstalter der Logimat.

Die größte Fläche nehmen die Aussteller der Bereiche Fördertechnik, Regalbau, Lager- und Betriebseinrichtungen ein. In den Hallen 1, 3 und 5 zeigen die System- und Anlagenbauer ihre aktuelle Produktrange und Innovationen für koordinierte Materialflüsse. Das Angebotsspektrum reicht von Weltneuheiten wie einem auf Bildverarbeitungstechnologie basierenden, vollautomatischen Scanportal für logistische Anwendungen bis hin zu Transportrobotern, die sich frei im Raum bewegen, Kleinladungsträger oder -Stapel aufnehmen, verfahren und absetzen können. Zudem kann das Fachpublikum neu entwickelte Durchlaufregale mit integriertem Lesetunnel und vertikale Liftmodule für die Handhabung und Lagerung von Kleinteilen in Augenschein nehmen, die fünf Behälter sowohl vertikal als auch horizontal bewegen können.

Ebenfalls in Halle 5 sowie in der kompletten Halle 7 stellen die Entwickler und Anbieter der Logistiksoftware ihre Neuheiten, Systeme, Module und Funktionsumfänge für effiziente Prozesssteuerung, Datenvernetzung und Informationsverarbeitung vor. Vielfach ergänzen System- und Anlagenbauer im Bereich Fördertechnik ihr klassisches Angebotsspektrum durch IT-Lösungen. Das von ihnen auf der Messe vorgestellte IT-Angebot reicht von der Materialflusssteuerung und dem Ressourcen- und Fuhrparkmanagement bis hin zu Lagerverwaltungssystemen. „Die beiden Segmente Fördertechnik und Software sowie der Bereich der Flurförderzeuge inklusive fahrerloser Transportfahrzeuge und -systeme verzeichnen bei der Logimat 2016 die größte Ausstellernachfrage“, erläutert Kazander. „Das Wachstum bei Ausstellerzahl und Ausstellungsfläche unterstreicht die hohe Bedeutung der drei Segmente für die Prozesse der Intralogistik.“

Einen besonderen Schwerpunkt bilden nicht zuletzt die Aussteller der Kennzeichnungs- und Identifikationstechniken sowie der Verpackungsbranche und der Verpackungssysteme. Sie befinden sind in den beiden Hallen 4 und 6. Ergänzt und vertieft werden die Themen der Intralogistik schließlich durch ein Rahmenprogramm mit 30 Fachforen und mehr als 100 Referenten sowie drei Live-Events direkt in den Hallen.

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