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Smarte Sensorik für das IIoT

16. Juni 2020, 08:44 Uhr   |  Inka Krischke

Smarte Sensorik für das IIoT
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Intelligente Sensoren liefern neben Statusinformationen jede Menge an Sekundärdaten – zu ­Lebensdauer, Belastungsniveau und Schadenserkennung sowie Umgebungstemperatur oder ­Verschmutzung. Gerade bei Optosensoren tut sich hier einiges in der Entwicklung.

Zentrale Prozesse im IIoT-Umfeld betreffen das Erzeugen, Transportieren und Verarbeiten von Informationen. Basis für alle Informationen sind dabei intelligente Sensoren: In Echtzeit sammeln sie direkt vor Ort in Maschinen und Anlagen Statusinformationen, um ein virtuelles Abbild der physischen Welt zu schaffen. Zudem erheben sie eine große Menge an Sekundärdaten. So stellen smarte Optosensoren neben dem reinen Schaltsignal über IO-Link zusätzlich wertvolle Informationen zum Sensorstatus oder zu den aktuellen Umgebungsbedingungen zur Verfügung.

Bei Balluff beispielsweise gibt es einen ‚Allrounder‘, der mit Rotlicht arbeitet und die Wahl zwischen unterschiedlichen Sensormodi erlaubt: Hintergrund-ausblendung, energetischer Lichttaster, Reflexionslichtschranke oder Einweglichtschranke. Diese Sensorprinzipien werden in optoelektronischen Sensoren weltweit am häufigsten eingesetzt. In der Produktion bringt das zusätzliche Flexibilität, denn die Sensorprinzipien lassen sich jederzeit umschalten, auch im laufenden Betrieb. So können ganz unterschiedliche Objekte unter wechselnden Betriebsbedingungen zuverlässig detektiert werden. Zudem vereinfacht sich die Lagerhaltung, da der Sensor vier Sensorprinzipien in einem Gerät vereint. 
Auch ein Sensortausch ist bei derartigen Komponenten unkompliziert, da sich die Parametersätze jederzeit über IO-Link aktualisieren und aufspielen lassen. Intelligente Sensoren spielen hier mit IO-Link zusammen und nutzen die zentrale Datenhaltung, um Anwendern ein mühevolles manuelles Einstellen vor Ort zu ersparen. Die Funktionen sind über IO-Link konfigurierbar, sodass ein Remote Teach-In über die Steuerung ausgelöst werden kann. 

Der Multisensor ‚BOS 21M ADCAP‘  bietet die Wahl zwischen  den vier Sensormodi:  Hintergrundaus­blendung, energetischer Lichttaster,  Reflexionslicht­schranke  oder ­Einweglichtschranke.
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Der Multisensor ‚BOS 21M ADCAP‘ bietet die Wahl zwischen den vier Sensormodi: Hintergrundaus­blendung, energetischer Lichttaster, Reflexionslicht­schranke oder ­Einweglichtschranke.

Mit den von intelligenten Sensoren generierten Zusatzdaten lassen sich smarte Wartungskonzepte realisieren und damit die Anlagenverfügbarkeit deutlich erhöhen. So ist häufig ein Betriebsstundenzähler als wichtiges Hilfsmittel für eine vorausschauende Wartung integriert. Dank weiterer cleverer Diagnose-Informationen können zunehmende Verschmutzung, Sensor-Dejustage, Einstellungsfehler oder andere Unregelmäßigkeiten frühzeitig und zuverlässig erkannt werden. 

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