Schwerpunkte

Sick

Sensorik und digitale Dienste

12. Juni 2020, 07:56 Uhr   |  Meinrad Happacher

Sensorik und digitale Dienste
© Sick

Sensor-Vision-Anwendungen per AppSpace gelöst: Die Kamera wird basierend auf Bilddaten auf eine spezifische Aufgabe trainiert und das ohne Programmierkenntnisse.

Sensortechnologie, Sensor Apps und die Cloud – mit diesem Dreier-Gespann will Sick nun ein digitales Lösungsportfolio auflegen. Kunden sollen so jeweils einen individuellen Mehrwert für ihre Geschäftsprozesse generieren können.

Sensortechnologie, Sensor Apps und die Cloud – mit diesem Dreier-Gespann will  Sick nun ein digitales Lösungsportfolio auflegen. Kunden sollen so jeweils einen individuellen Mehrwert für ihre Geschäftsprozesse generieren können.
Unternehmen in Produktion und Logistik stehen heute nicht mehr vor der Frage, ob sie ihre Prozesse digitalisieren und die Konzepte von Industrie 4.0 realisieren sollen, sondern mit welchem Partner und wie sie neue Ansätze reibungslos integrieren.

Sick will jetzt mit seinem neuen digitalen Portfolio rund um Sensor-Anwendungen punkten. »Wir haben in den vergangenen Jahren viel darangesetzt, die Nutzung der Daten, die über Sensoren gewonnen werden, deutlich zu vereinfachen. Viele Sensorlösungen sind entstanden, die es ermöglichen, den Betrieb von Anlagen und Prozessen effizienter zu gestalten«, sagt Christoph Müller, Senior Vice President Product Management.
Das Unternehmen setzt darauf Sensorintelligenz mit Branchen- sowie Applikations-Know-how zu kombinieren. In zwei Marken soll nun das entstandene Angebot gebündelt werden: zum einen im AppSpace und zum anderen im IntegrationSpace. Mit den Spaces werden laut Müller flexible Datenstrukturen genutzt und mittels digitaler Dienste, Beratung, Informationen und Wissen zur Verfügung gestellt. Ziel ist: Eine möglichst einfache vertikale Datenintegration vom Sensor bis in die Cloud.

Der AppSpace

Der AppSpace Flow
© Sick

Der AppSpace Flow: Im Endeffekt ein Dataflow zusammengesetzt aus Funktionsblöcken.

Im Ecosystem des AppSpace lassen sich programmierbare Sensoren und Edge-Devices mittels SensorApps für neue Aufgaben konfigurieren. Viele Apps stehen bereits über den AppPool zum Download zur Verfügung. Bisher waren für die Erstellung eigener SensorApps im Sick AppStudio grundlegende Programmierkenntnisse notwendig. Dank einer neuen grafischen Oberfläche innerhalb des AppStudio können Anwender jetzt spezifische Sensor Applikationen auch ohne Programmierkenntnisse lösen, indem sie vordefinierte Funktionsblöcke in einem Dataflow vernetzen und konfigurieren.

Der IntegrationSpace

Der Asset Hub
© Sick

Mit dem Asset Hub – ein Werkzeug aus dem IntegrationSpace - werden Daten aus dem Sensor auf die Datenebene gebracht, analysiert und Aktivitäten empfohlen.

»Heute tragen Kunden Probleme an uns heran, die mit klassischer Automati-sierungstechnik rund um Sensorik, Logik und Aktorik nicht mehr viel zu tun haben«, erklärt Christoph Müller. »Es geht vielmehr darum, den Geschäfts-prozess so zu gestalten, dass er erheblich effizienter wird. Dafür sammelt der Sensor Daten, die helfen, das Problem zu lösen und bringt sie auf die Daten-ebene«, so Müller.
Die Plattform IntegrationSpace ermöglicht nun den Zugriff auf die virtuelle Repräsentanz des Sensors und seiner Daten. Damit eröffnet sich eine neue Dimension in der Welt von Sensoren. In dieser Dimension werden die Daten der Sensoren in intelligente digitale Services integriert. Mit kontinuierlich weiterentwickelten digitalen Services, aufbauend auf dem  AssetHub und LiveConnect, sollen die Möglichkeiten kundenindividuell nutzbar werden. »Die gewonnene Transparenz der Sensordaten bietet die Grundlage für neue Optimierungspotenziale in den Geschäftsprozessen«, so Müller. Die Plattform  IntegrationSpace soll selbstständiges Verwalten und Buchen der digitalen Services ermöglichen.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Sick verstärkt Vorstand
Automatisierte Leergutkontrolle
Prognostizierte Ziele für 2019 erreicht
IO-Link weiter gedacht
Smart Data statt Big Data
Dossier Sensor & Vision 2020 - einfach smart

Verwandte Artikel

SICK Vertriebs-GmbH