Schwerpunkte

Sensorsystem 'RoVi'

Roboter agiert ohne elektronische Sensoren

18. Juni 2018, 17:15 Uhr   |  Nicole Wörner


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Wirtschaftlicher Einsatz auch bei kleinen Stückzahlen

Damit Roboter sicher und autonom mit ihrer Umgebung interagieren können, sind etwa an Roboterarmen oft über 20 einzelne elektronische Sensormodule verbaut. Dies führt zu hohen Hardware-, Integrations- und Wartungskosten, die durch ‘RoVi’ deutlich reduziert werden können. Zudem sind viele Robotersysteme auf bestimmte Anwendungen aufwendig abgestimmte Spezialisten und daher recht unflexibel im Einsatz. Das Sensorik-Konzept von ‘RoVi’ aus passiven Elementen und industrieller Bildverarbeitung ermöglicht Robotern durch die reichhaltigen Sensordaten hingegen eine neue Vielseitigkeit und den wirtschaftlichen Einsatz auch bei kleinen Stückzahlen oder kurzzeitigen Einsätzen. So lassen sich Objekte unterschiedlicher Formen und Materialien mit einem einzigen Greifer mit sich selbst anpassenden Fingern handhaben. Die passiven Elemente können zudem mit 3D Druckern für einmalige Einsätze von Robotern, wie in der Medizin oder im Umgang mit Lebensmitteln, kostengünstig und rasch hergestellt werden. 

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1. Roboter agiert ohne elektronische Sensoren
2. Wirtschaftlicher Einsatz auch bei kleinen Stückzahlen
3. Flexible Handhabung von Objekten

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