Sateco

Kapazitiver Silikonkraftsensor mit Crimpkontakt

9. Mai 2022, 9:35 Uhr | Inka Krischke
Sateco-Silikonkraftsensoren
Der Silikonkraftsensors SXTSC von Sateco
© Sateco

Mit einem robusten Crimpkontakt verbessert Sateco die Kontaktierungsmöglichkeit des Silikonkraftsensors SXTSC. Der Steckverbinder erhöht die Zuverlässigkeit des Sensors und vereinfacht seine Integration in kundenspezifische Systeme.

Entgegen herkömmlichen metallischen Messaufnehmern besteht der Silikonkraftsensor vollumfänglich aus weichem, elastischem Material. Diese Konstruktion ermöglicht Anwendungen in sicherheitskritischen Bereichen. Weil der Sensor keine hochleitenden Metalle enthält, die Funken verursachen können, eignet er sich zum Beispiel für Applikationen in explosionsgefährdeten Umgebungen. Aufgrund seiner niedrigen Weiterreißfähigkeit leistet das Silikonmaterial wenig mechanischen Widerstand., was in der Fahrzeugtechnik beispielsweise bei der Verwendung im Lenkrad von Wichtigkeit sein kann, damit der Sensor das Auslösen eines Lenkradairbags nicht behindert.

Der Silikonkraftsensor von Sateco arbeitet nach dem kapazitiven Funktionsprinzip und kann sowohl Berührungs- als auch Druckkräfte kontinuierlich messen. Er besteht aus drei Lagen von leitfähigem Silikon, die durch integrierte federnde Elemente voneinander getrennt sind. Wirkt eine externe Kraft auf den Sensor, werden die leitfähigen Lagen zueinander bewegt, wodurch die elektrische Kapazität des Sensors verändert wird. Die Änderung der Kapazität wird durch eine spezielle Elektronik ausgewertet und kann als Maß für die Kraft beziehungsweise den Druck verwendet werden. Der Crimpkontakt stellt die elektrische sowie mechanische Verbindung zwischen dem Silikonkraftsensor und der Auswerteelektronik sicher. Der Sensor als Messzelle mit elektrischen Anschlüssen kann somit ohne großen Aufwand außerhalb einer Leiterplatte direkt in eine Oberfläche integriert werden. Das Elastomermaterial des Sensors erspart zusätzliche Elemente zur mechanischen Dämpfung, Vorspannung und Toleranzkompensation. Sowohl Grundfläche als auch Dimension des Sensors können frei gestaltet werden. Dadurch kann er gekrümmten Oberflächen beliebig angepasst und nahtlos zwischen Trägermaterial und Oberfläche integriert werden. Das ermöglicht die ergonomische Gestaltung von Eingabegeräten, Robotern, Prothesen und Exoskeletten sowohl auf kleinen als auch großen Flächen.

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