Sensorik 4.0

Fokus auf den 2. Kanal


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Die Alternative für binäre Sensoren

Gerätedaten im OPC UA Client, Leuze
Beispiel für die Darstellung von Gerätedaten im 'OPC UA Client'.
© Leuze

Ein Produkt mit der Integrated-connectivity-Technologie hingegen muss mindestens einen einfachen Prozessor mit Dateninterface beinhalten und die dafür geeignete separate Kontaktierung zur Verfügung stellen. Diese Anforderung benötigt allerdings Platz und verursacht Kosten. Hinzu kommt, dass der Anwendernutzen in diesem Fall nicht erkennbar ist. 

Diagnose- und Statistikdaten im OPC UA Client
Beispiel für die Darstellung von Diagnose- und Statistikdaten im 'OPC UA Client'.
© Leuze

Daher geht Leuze hier einen anderen Weg, jedoch mit demselben Ziel: Die Kombination von I/O-Link-fähigen Sensoren und einem intelligenten I/O-Link-Feldbus-Master. Über die I/O-Link-Verbindung lassen sich sowohl die Prozessdaten als auch die Parametrier- und Diagnosedaten abrufen. Der I/O-Link-Feldbus-Master vereint damit beide Technologien in einem Produkt.

Zwar ist es damit nicht möglich, den angeschlossenen Sensor direkt aus der Steuerung heraus zu parametrieren und die eingestellten Parameter in der Steuerung zu speichern. Da die Parametrierdaten aber im I/O-Link-Master gespeichert sind, wird im Austauschfall der neue Sensor automatisch parametriert. Alternativ lassen sich die Sensoren bei diesem Ansatz jedoch über ein Tool wie ‚Webconfig‘ von Leuze Electronic ebenfalls parametrieren und diagnostizieren. Dabei handelt es sich um eine vom Betriebssystem unabhängige, auf Web-Technologie basierende Bedien-oberfläche für Anwendungen, bei denen die Komponente nicht direkt an einen Feldbus angeschlossen sein muss und die parallel zu Ethernet-basierenden Feldbussen arbeitet.

Autor: 
Matthias Göhner ist Produkt-Marketing-Manager bei Leuze Electronic.


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