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Prozessautomation: ABB stärkt Bereich Papier und Zellstoff

Mit der Übernahme der schwedischen Firma Lorentzen & Wettre baut der schweizerische ABB-Konzern sein Know-how in der Papier- und Zellstoffindustrie aus.

ABB kauft das Unternehmen für 119 Millionen US-Dollar (82 Millionen Euro) vom schwedischen Konzern Assa Abloy. Das 1895 gegründete Unternehmen Lorentzen & Wettre bietet Technologien zur Verbesserung der Papierqualität und zur Senkung der Herstellungskosten - insbesondere des Rohstoff- und Energieverbrauchs. „Aus strategischer Sicht ist das eine ausgezeichnete Transaktion, da wir mit den Produkten und Dienstleistungen von Lorentzen & Wettre die komplexen Herausforderungen des breiten Spektrums der Papier- und Zellstoffproduktion meistern können“, sagt Veli-Matti Reinikkala“, Leiter der ABB-Division Prozessautomation. Das Portfolio umfasst Geräte für die automatisierte Faser- und Zellstoffanalyse, Konsistenz-Transmitter, Feuchtesensoren, Laborinstrumente für die Papierprüfung, automatisierte Papierprüfsysteme und branchenspezifische Dienstleistungen.

Lorentzen & Wettre erzielte 2010 einen Umsatz von 49 Millionen US-Dollar (34 Millionen Euro) und erwartet für 2011 eine Steigerung auf 53 Millionen US-Dollar (36,5 Millionen Euro). Die rund 190 Mitarbeiter werden - vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung - in die Division Prozessautomation von ABB eingegliedert.