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TU Wien / Forschung: Das erste Flugzeug, das Turbulenzen ausgleichen kann

Eine neue Erfindung reduziert die Auswirkungen von Turbulenzen auf Flugzeuge mithilfe von Sensoren um 80 %. Auf der Airshow in Paris zeigt die TU Wien das Konzept nun erstmals der Öffentlichkeit.

. Bildquelle: © TU Wien/Youtube

Fluggeräte werden mit speziellen Sensoren ausgestattet und sobald eine Turbulenz erkannt wird, kann man mit Hilfe einer ausgeklügelten Regelungstechnik gegensteuern.

Sie sind eine Qual für Menschen, die unter Flugangst leiden: Selbst große, schwere Flugzeuge werden von heftigen Turbulenzen kräftig geschüttelt. Die Erfindung eines Dissertanten an der TU Wien soll dieses Problem nun deutlich verringern: Fluggeräte werden mit speziellen Sensoren ausgestattet und sobald eine Turbulenz erkannt wird, kann man mit Hilfe einer ausgeklügelten Regelungstechnik gegensteuern. Simulationen und Flugexperimente zeigen, dass die Stabilität der Flugbahn und somit der Komfort der Passagiere erheblich verbessert werden kann.

Sogar noch bessere Ergebnisse könnte man in Zukunft durch neuartige Flügelkonstruktionen erzielen, die ihre Geometrie verändern und an die Turbulenzen anpassen können, ähnlich wie Flügel von Vögeln. Die neue Steuerungstechnik zur Lösung von Turbulenzproblemen wird nun auf einer der wichtigsten Luftfahrtmessen, dem Pariser Aérosalon von 17. bis 23. Juni erstmals dem Fachpublikum öffentlich präsentiert.