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Sensoren: Cloudfähig im Nu

Wie lassen sich industrielle Sensoren und Aktoren einfach an Cloud-Plattformen anbinden? Wie können ­angeschlossene IO-Module und Sensoren ­vollautomatisch erkannt und konfiguriert ­werden? – Eine Annäherung aus Sicht der IT.

Cloud-Plattformen, CloudRail Bildquelle: © CloudRail

Eine genaue Definition des Industrial Internet of Things (IIoT) ist aufgrund seiner zahllosen Ausprägungen und Anwendungsmöglichkeiten sehr schwierig. Was sich jedoch in fast jeder Beschreibung wiederfindet, ist das enge Zusammenspiel zwischen der Automatisierung (OT) und der IT. Statt parallel und mit wenigen Anknüpfungspunkten zu agieren, ist im Zuge des IIoT oder auch der Industrie 4.0 von einer sehr engen Verzahnung die Rede. Dies stellt ganz neue Anforderungen an OT-Hersteller. 

Um sich dem Thema anzunähern, hilft es, sich die Kernkompetenzen der jeweiligen Welten in Bezug auf das IIoT anzusehen. Die Automatisierungswelt besticht vor allem durch die sehr zuverlässige Generierung von Daten. Moderne Sensorik ist in der Lage, auch kleinste physikalische Gegebenheiten mit hoher Genauigkeit zu erfassen. Zudem verfügt die Branche über enormes Wissen, wie die Datenerfassung zuverlässig selbst unter extremen Bedingungen erfolgen kann.

Die Auswertung der Daten und die damit verbundenen Algorithmen wiederum sind das klassische Gebiet der IT. Zwar ist für die richtige Interpretation der Daten Fachwissen über den jeweiligen Prozess nötig, die zugrundeliegenden ­Techniken wie zum Beispiel Machine Learning gelten aber als Domänen der IT.