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Intelligente Sensoren: Herausforderung Big Data

Fortsetzung des Artikels von Teil 5.

Das Forschungsprojekt IUNO

Wie Kommunikation sicher gestaltet werden kann, hat Balluff mit Partnerunternehmen im Forschungsprojekt IUNO an einer RFID-Applikation aufgezeigt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt ist ein nationales Referenzprojekt zur Industrie-4.0-IT-Sicherheit. Am Beispiel einer Möbelproduktion untersuchten die Beteiligten die einzelnen Prozessschritte von der Produktentwicklung über die Produktplanung und Produktion bis zum Service. Daraus konnten sie entsprechend Schutzmaßnahmen ableiten und exemplarisch umsetzen.

Dabei stellten die Forscher zwei Risiken in den Vordergrund: Zum einen die Bedrohung durch Hacker, zum anderen die Herausforderung, dass ein Werkstück jederzeit den richtigen Weg durch die Fertigung finden und dabei immer sicher zu identifizieren sein muss. Das Problem dabei: Herkömmliche RFID-Tags sind in der Regel nicht datensicher, Unbefugte können sie abhören oder manipulieren.

Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Balluff ein OPC-UA-RFID-Lesegerät mit Secure  Element von Wibu-Systems, einem Spezialisten für Schutz und Lizenzierung von Software und Dokumenten, entwickelt. Genutzt wird dabei das OPC-UA-Protokoll mit einer End-to-End-Verschlüsselung. Die Daten auf dem RFID-Tag werden digital signiert und wahlweise verschlüsselt. Über den Schlüssel, der sich im Secure Element direkt im RFID-Lesegerät befindet, kann die Authentizität der Daten des RFID-Tags geprüft werden. Das Lesegerät verhindert so wirkungsvoll das Ausspähen von Daten oder deren Manipulation in der Produktion.

Autor: 
Dr. Detlef Zienert ist Press Relations Manager bei Balluff in Neuhausen a.d.F.