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Intelligente Sensoren: Herausforderung Big Data

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Formatwechsel automatisieren

Wegmesssystemen mit IO-Link-Schnittstelle, Balluff Bildquelle: © Balluff

Mit Wegmesssystemen mit IO-Link-Schnittstelle ist ein Formatwechsel der Anlage, etwa bei einem Produkt­wechsel, ‚auf Knopfdruck‘ in kürzester Zeit zu erreichen.

Werden solche Industrie-4.0-fähigen Sensoren genutzt, lassen sich Maschinen und Anlagen effizienter automatisieren und steuern. Ein Beispiel dafür ist eine Verpackungsanlage, auf der Produkte von unterschiedlicher Größe – also unterschiedlichen Formaten – zu verpacken sind. Bei einer konventionellen Anlage sind bei jedem Formatwechsel die Schienen und Führungen zumeist händisch anzupassen beziehungsweise auszutauschen. Zudem müssen die Schaltpunkte der Sensoren manuell direkt am Sensor eingestellt werden. Dies alles ist zeitaufwendig und teilweise auch fehleranfällig. Sind jedoch IO-Link-Sensoren verbaut, können diese von der SPS aus direkt auf das neue Format parametriert werden. Im besten Falle geschieht dies automatisch gesteuert durch eine Format-Erkennung. Die gleiche Vorgehensweise gilt in einem zweiten Schritt auch für Führungen und Schienen, sofern sie mit elektrischen Antrieben ausgestattet sind. 

Doch nicht nur die Funktionsvielfalt bei den Sensoren insgesamt wird zunehmen, auch die Anzahl der Sensoren selbst wächst im Zuge von Industrie 4.0 rasch an. Dort, wo früher nur die SPS eine Aktion aus den Informationen abgeleitet hat, kommt heute mehr und mehr die IIoT-Welt hinzu. Auch hier ist eine große Anzahl von Variablen aus dem Innersten der Prozesse mit Sensoren zu erfassen und zu analysieren, um Abläufe ganzheitlich betrachten zu können.