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Intelligente Sensoren: Herausforderung Big Data

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Zusatzinformationen in Echtzeit

Die zunehmende Digitalisierung benötigt intelligente Sensoren, um Anlagenmodelle mit Echtzeit-Daten anzureichern und Klarheit über Anlagen- und Produktionsstatus zu haben. Hierzu müssen die ‚Augen und Ohren‘ der Automatisierung Zusatzinformationen liefern, die über ihre primäre Funktion hinausgehen. Dies sind neben Daten zu Lebensdauer, Belastungsniveau, Schadenserkennung auch Umgebungsinformationen wie Temperatur, Verschmutzung oder die Güte der Ausrichtung auf das zu erkennende Objekt. 

Selbstdiagnose für Anlagensicherheit, Balluff Bildquelle: © Balluff

Selbstdiagnose erhöht die Anlagensicherheit in ­schwieriger Umgebung.

Einen solchen ‚Allrounder‘ bietet Balluff mit dem optoelektronischen Sensor ‚BOS 21M ADCAP‘. Der Multifunktionssensor arbeitet mit Rotlicht und erlaubt die Wahl zwischen vier Sensormodi: Hintergrundausblendung, energetischer Lichttaster, Reflexionslichtschranke oder Einweglichtschranke. Alle Funktionen lassen sich über IO-Link auch im laufenden Betrieb konfigurieren, sodass ein Remote-Teach-In über die Steuerung ausgelöst werden kann. Darüber hinaus erfasst der Sensor weit mehr Daten als nur das reine Schaltsignal: Detektionssignale werden schon im Sensor aufbereitet und vorverarbeitet, was die Anlagensteuerung entlastet und den Datenverkehr auf den Feldbus-Systemen reduziert. Umfangreiche, smarte Diagnosefunktionen liefern wichtige Informationen beispielsweise zu Lebensdauer, Betriebsstunden und Funktionsreserve. Zunehmende Verschmutzung, Sensor-Dejustage, Einstellungsfehler oder andere Unregelmäßigkeiten lassen sich frühzeitig durch die Überwachung der Lichtremissionswerte – als Maßstab für die Güte des Sensorsignals – erkennen.