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Leuze electronic: Safety im Fokus

Auffällig am Leuze-Messestand – sonst traditionell in der Corporate-Farbe rot gehalten – ist in diesem Jahr eine gelbe Wand. Die Absicht dahinter: Aufmerksamkeit auf die Produkte und Lösungen des Sensor-Herstellers in Sachen Safety zu lenken.

Ulrich Balbach Bildquelle: © Leuze electronic

Ulrich Balbach: „Wir unterstützen unsere Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Maschine oder Anlage hinweg, zum Beispiel mit Risikoanalysen, Sicherheitsinspektionen oder Nachlaufzeitmessungen.“

Leuze electronic verstehe sich als Experte im Bereich Safety@work, erklärte Geschäftsführer Ulrich Balbach im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der SPS IPC Drives, und biete seinen Kunden komplette Systemlösungen an –  angefangen bei der sicheren Steuerung ‚MSI‘ im Schaltschrank über sichere Sensoren – Lichtvorhänge, Scanner, Schalter und Zuhaltungen – bis zu den dazu passenden Safety-Services. Kunden werden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Maschine oder Anlage hinweg unterstützt – sei es mit Risikoanalysen, Sicherheitsinspektionen oder auch Nachlaufzeitmessungen.

Auf Basis der Sicherheits-Lichtvorhänge ‚MLC‘ wurde mit ‚Smart Process Gating‘ eine Alternative zum Muting-Verfahren entwickelt, das keine signalgebenden Sensoren benötigt. An Zugangspunkten von Fördersystemen muss Material ein- und ausgeschleust werden, Personen dürfen die gefährlichen Bereiche aber nicht betreten können. Dazu werden an den Zugangspunkten Sicherheits-Lichtschranken angebracht. Damit nur das Material die Lichtschranke passieren kann, wird häufig das Muting-Verfahren verwendet. Speziell angeordnete Sensoren detektieren dabei das Material und geben die Durchfahrt frei. ‚Smart Prozess Gating‘ nutzt zur Freigabe ein Signal von der Steuerung und die Unterbrechung der Lichtschranke. Da nun keine Sensoren mehr erforderlich sich, können die Fördersysteme besonders kompakt gebaut werden, was wertvollen Platz spart.

Als ein weiteres Safety-Highlight auf der SPS IPC Drives strich Ulrich Balbach den Sicherheits-Laserscanner ‚RSL 400‘ mit Profinet/Profisafe heraus. Diese neuen Varianten lassen sich einfach in industrielle Netzwerke integrieren und wurden speziell für den deutschen Automobilbau auch in einer robusten AIDA-konformen Ausführung entwickelt. Ebenfalls neu sei die Kombination der ‚RSL‘-Sicherheitstechnik mit einer hochpräzisen Messwert-Ausgabe für die Navigation von Automated Guided Vehicles (AGVs). Wenn fahrerlose Transportsysteme mit Konturnavigation arbeiten, kann der Sicherheits-Laserscanner neben seiner Sicherheitsaufgabe gleichzeitig die Aufgabe der Navigationsunterstützung übernehmen, und ein zusätzlicher Sensor ist nicht erforderlich. Dazu sendet das Gerät die Messwerte des Umgebungs-Scans an den Navigationscomputer. Aufgrund der im ‚RSL 400‘ verwendeten Technologie verfügen die Messwerte über eine besonders hohe Auflösung und einen geringen Fehler, was wiederum eine schnelle und präzise Navigation der Fahrzeuge ermöglicht.