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Gassensorik: Kühlsystem-Hersteller unter Zugzwang

Eine EU-Verordnung soll helfen, die schädlichen Emissionen des Industriesektors bis 2030 zu senken. Doch die Vorgabe, fluorierte Treibhausgase zu ersetzen und Dichtigkeitskontrollen durchzuführen, setzt Kühlsystem-Hersteller unter Zugzwang. Gassensoren können helfen.

Cold Storage Bildquelle: © Unitronic

Klimaanlagen in Rechenzentren, industrielle Kühlsysteme oder Wärmepumpen arbeiten überwiegend mit klima­schädlichen Treibhausgasen. Dem will die EU mit der F-Gas-Verordnung einen Riegel vorschieben und die Emissionen des Industriesektors bis 2030 um mehr als 70 % gegenüber 1990 verringern. Mit der sogenannten ‚Phase Down‘ wurde bereits seit 2015 eine schrittweise Beschränkung für die Verwendung fluorierter Treibhausgase mit einem hohem Treibhausgas-Potenzial (GWP) eingeleitet. In der Übergangszeit von 2016 bis 2030 sollen die GWP-Werte der Kältemittel von aktuell etwa 2300 (100 %) bis auf <500 (21 %) reduziert werden. Während des ‚Phase Down‘-Prozesses bleiben allerdings einige Ausnahmen erlaubt: Bestimmte Unternehmen dürfen in dieser Zeit beispielsweise noch recycelte F-Gase verwenden; alle anderen Hersteller müssen auf alternative Gase ausweichen.