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Digitalisierung: Konzepte für die Industrie 4.0

Von Messgeräten generierte Informationen sind für die Steuerung und Regelung von Prozessen unabdingbar – darüber hinaus aber auch für die Entwicklung neuer Konzepte für eine Industrie 4.0. Aber: Es geht nicht um Digitalisierung um jeden Preis.

Digitalisierung im Sinne des Anwenders, Vega Bildquelle: © Vega

Hersteller von Messgeräten müssen seit jeher ihre Komponenten an die Vielfalt von Protokollen und Schnittstellen anpassen. Der Aufwand ist beträchtlich und steigt von Jahr zu Jahr. Schließlich geht es dabei nicht nur um die Implementierung eines bestimmten Protokolls, sondern auch um die Prüfung, Zertifizierung und Dokumentation – und dies ist weltweit ganz unterschiedlich. So wollen Betreiber in einigen Ländern den Modbus RTU, in anderen setzen sie auf Fieldbus Foundation und in wiederum anderen auf Profibus – und nicht zu vergessen: das HART-Protokoll, das dem 4- bis 20-mA-Signal überlagert ist.

Für mittelständische Unternehmen wie Vega ist dies immer eine Gratwanderung. Einerseits sollen die Wünsche der Kunden erfüllt werden, andererseits steigt mit jeder implementierten Schnittstelle der Aufwand. „Im Zuge von Industrie 4.0 steigen die Anfragen und Wünsche der Anwender in Bezug auf geräteinterne Schnittstellen noch einmal. Hier ist es wichtig, eine lang­lebige Lösung anzubieten“, verdeutlicht Ralf Höll, Produkt­manager Systemkomponenten und Kommunikation bei Vega. Den pragmatischen Umgang des Unternehmens mit dem Thema Industrie 4.0 belegen drei Beispiele: