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Balluff: Weiterhin auf Wachstumspfad

Mit einem Umsatzplus von 3,3 % hat die Balluff Gruppe das Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen. Nach dem zweistelligen Wachstumssprung im Jahr 2015 zeigt sich die Geschäftsführung mit dem Zuwachs 2016 zufrieden.

Die Geschäftsführung von Balluff Bildquelle: © Balluff

Die Geschäftsführer Michael Unger, Florian Hermle und Katrin Stegmaier-Hermle (v.l.n.r.) sind mit der Entwicklung der Balluff-Gruppe im Jahr 2016 sehr zufrieden.

Auf 378 Mio. Euro (Vorjahr: 366 Mio. Euro) beläuft sich der Umsatz der Balluff-Gruppe im Jahr 2016. „Wir sind mit Sensorik-, Identifikations- und Netzwerk-Lösungen für die industrielle Automation seit langem auf einem konstanten Wachstumspfad. Allein in den vergangenen drei Jahren wuchs unser Umsatz um 19,2 %. Das entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von jährlich 6,4 %. Zudem haben wir gut gewirtschaftet, “ resümierte Katrin Stegmaier-Hermle, als geschäftsführende Gesellschafterin verantwortlich für den kaufmännischen Bereich, anlässlich einer Pressekonferenz des Unternehmens. Das EBIT verbesserte sich im Geschäftsjahr 2016 von 28 auf 33 Mio. Euro. Damit hat Balluff eine Umsatzrentabilität von 9 % erreicht (im Vorjahr 7,8 %).

In das aktuelle Jahr sei die Firma „extrem gut gestartet“. Zum Stichtag 31. März weist das Unternehmen ein Umsatzplus von 22,7 % aus. Der Gruppenumsatz stieg in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Vorjahresvergleich von 93 Mio. auf 114,1 Mio. Euro. Besonders hohes Wachstum verzeichnete die Gruppe auf dem nordamerikanischen Markt (36,2 %) und im asiatisch-pazifischen Raum (42,6 %). „Einige Projekte aus 2016 konnten wir erst in diesem Jahr fakturieren“, erläutert Stegmaier-Hermle. „Allerdings kann man aus dem gelungenen Jahresauftakt noch nicht auf das Gesamtjahr schließen. Dazu ist das politische Umfeld auf wichtigen Märkten zu unsicher.“ Unabhängig davon rechnet sie aber mit einem deutlichen Wachstum für das ganze Jahr: „Unser Ziel steht: 2019 wollen wir die Marke von 500 Mio. Euro überschreiten.“ Als Familienunternehmen weist Balluff eine Eigenkapitalquote von 76 % aus, ist damit solide aufgestellt und verfügt über die finanzielle Unabhängigkeit, um in weiteres Wachstum zu investieren.

Allein in den vergangenen fünf Jahren hat das Unternehmen aus Neuhausen auf den Fildern mehr als 1000 neue Mitarbeiter eingestellt. Zum Jahresende 2016 beschäftigte die Gruppe 3263 Mitarbeiter (Vorjahr: 3079), davon rund 980 am Standort Neuhausen.

Als einer der „Schrittmacher im Bereich Industrie 4.0“ legt das Unternehmen seinen Fokus auf Forschung und Entwicklung. Michael Unger, Sprecher der Geschäftsführung, betont: „Unsere Produkte und Lösungen sind Schlüsselkomponenten in der digitalen Fabrik – als Datenerzeuger, Datensammler und Informationsverteiler.“ Damit das so bleibt, investiert das Unternehmen viel in Forschung und Entwicklung (F&E). Die F&E-Quote liegt bei 13,7 %.