Sie sind hier: HomeFeldebeneSensoren

IO-Link: Transparenz durch alle Ebenen

Für die bidirektionale Kommunikation zwischen Maschinen- und Anlagensteuerungen einerseits ­sowie Sensoren und Aktoren andererseits bietet sich IO-Link als Kommunikationsstandard an. Ein Überblick über den Entwicklungsstatus.

Kommunikation Maschine Anlegensteuerung, Turck Bildquelle: © Turck

Für immer mehr Anwender stellt sich IO-Link als interessanter Weg für den transparenten Durchgriff von der Steuerung bis zum Sensor dar, insofern als IO-Link die Kommunikation zwischen Maschinen- und Anlagensteuerungen auf der einen und Sensoren und Aktoren auf der anderen Seite ermöglicht und vereinheitlicht. Oft wird der Standard mit der USB-Verbindung am PC verglichen: Beide Schnittstellen sind seriell und herstellerübergreifend. Über USB sowie über IO-Link sind sowohl Signale als auch Energie übertragbar. Beide Standards sind zudem bidirektional – für IO-Link bedeutet dies, dass sich sowohl Aktorik als auch Sensorik mit dem Standard anbinden lassen. Zentraler Vorteil von IO-Link ist die Kommunikationsfähigkeit: Sensoren und Aktoren können über IO-Link gleichermaßen Informationen senden und empfangen. So wird aus der Einweg-Informationsübertragung bidirektionale Kommunikation. Dies erlaubt den Zugriff auf Parameter und Daten, die den Steuerungen bislang verschlossen blieben oder sich nur über proprietäre Systeme oder direkt am Sensor auslesen ließen.

Alles in allem bietet der Kommuni­kationsstandard zahlreiche Vorteile – ­allem voran reduzierte Maschinenkosten, effizientere Produktionsprozesse und eine verbesserte Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen.