Sick / Aeva

4D-LiDAR für industrielle Sensor-Anwendungen

10. August 2022, 10:04 Uhr | Inka Krischke
Sick, Aeva, LiDAR, Kooperation
Dr. Niels Syassen (links), zuständiges Vorstandsmitglied bei Sick, und Soroush Salehian, Mitgründer und CEO von Aeva, vor Ort in Waldkirch, Deutschland.
© Sick

Aeva, kalifornischer Anbieter von Sensor- und Erfassungssystemen, und Sick sind eine strategische Kooperation eingegangen. Ziel ist, die FMCW (Frequency Modulated Continuous Wave)-Technologie von Aeva in industrielle Long Range Sensoranwendungen einzusetzen.

Die FMCW-4D-LiDAR-Technologie von Aeva bietet Firmenangaben zufolge Vorteile gegenüber anderen Erfassungstechnologien wie Kameras und herkömmlichen LiDAR-Sensoren: Beispielsweise ermöglicht es ein besserer Dynamikbereich, Ziele mit geringer und hoher Reflektivität innerhalb derselben Messung ohne unerwünschte Nebeneffekte zu erkennen. Damit ist der Wechsel zwischen Innen- und Außenbetrieb für automatisierte Maschinen problemlos möglich. Die Technologie erkennt durch ein smartes Reflektorhandling auch stark reflektierende Objekte wie Sicherheitswesten, Pylonen und Klebebänder im Sichtfeld des Sensors.

»Wir sind davon überzeugt, dass die FMCW-Technologie, mit integrierter Geschwindigkeitserfassung und ausgezeichneter Performance im Long Range Bereich, uns und unseren Kunden neue Möglichkeiten in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen eröffnen wird, die für herkömmliche Time-of-Flight-LiDAR-Technologien eine Herausforderung darstellen“, sagt Dr. Niels Syassen, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für Technologie und Digitalisierung bei Sick.


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