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Was hinter dem Projekt SeRoNet steckt

18. September 2019, 08:30 Uhr   |  Dr. Björn Kahl, Yevgen Kogan, Jörn Steffen Menzefricke


Fortsetzung des Artikels von Teil 5 .

Aufruf zu einer geförderten Teilnahme

Darüber hinaus sind die Teilnehmer eingeladen, die Ausprägung der Modelle und die Plattform selbst weiter mitzugestalten. Der erste Aufruf wird voraussichtlich am 2. September 2019 veröffentlicht und richtet sich an Anbieter von Mechatronik oder reinen Software-Roboterkomponenten. Die einzubringenden Komponenten sollten wiederverwendbar sein, ein SeRoNet-konformes Informationsmodell erhalten und über das spezifizierte Backend – sprich OPC UA – kommunizieren. Die Förderung im Umfang von 20.000 bis 40.000 Euro soll den zusätzlichen Aufwand für die Anpassung der Komponenten an die SeRoNet-Modelle und OPC-UA-Schnittstellen finanzieren. Für alle Beteiligungsaufrufe zusammen stehen Mittel von 1 Mio. Euro zur Verfügung.

Es sind drei Ausschreibungsrunden geplant, die jeweils einige Wochen auseinanderliegen und einen breiten Bereich von Roboterkomponenten für robot one liefern sollen. Beispiele für Komponenten sind sowohl Sensoren und Aktoren zur Erfassung der Umgebung oder Interaktion als auch Softwarekomponenten, die beispielsweise unter Zuhilfenahme der Sensordaten eine kollisionsfreie Navigation ermöglichen. Auch abseits der Fördermöglichkeiten wird das Projekt Komponenten interessierter Anbieter nach einer Qualitätssicherung in die Plattform integrieren.

Autoren:
Dr. Björn Kahl ist Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA;
Yevgen Kogan ist Teamleiter bei Kuka Deutschland;
Jörn Steffen  Menzefricke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heinz-Nixdorf Institut, ­Universität Paderborn.

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1. Was hinter dem Projekt SeRoNet steckt
2. Funktionalitäten der Plattform robot one
3. Modellierung mit Mitteln der Industrie 4.0
4. Modellierung und Standardisierung
5. Semantisches Backend
6. Aufruf zu einer geförderten Teilnahme

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