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Starker Rückgang bei Umsatz, Auftragseingang und EBIT

25. März 2021, 14:53 Uhr   |  Inka Krischke

Starker Rückgang bei Umsatz, Auftragseingang und EBIT
© Kuka Group

Wie der gesamte Markt spürte auch Kuka die massiven Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Zwar gab es im dritten Quartal 2020 leichte Erholungstendenzen, diese konnten allerdings die Einbrüche des ersten Halbjahrs sowie des vierten Quartals nicht ausgleichen.

Der Auftragseingang des Konzerns sank 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 % auf 2,8 Mrd. Euro, der Umsatz ging um 19,4 % auf 2,6 Mrd. Euro zurück. „Durch die schnelle Umsetzung umfassender Sicherheitsmaßnahmen sowie einer ausgeklügelten Logistik-Planung konnten wir unsere Kunden rund um den Erdball ohne größere Unterbrechungen bedienen. Dennoch: Corona hat uns global in allen Bereichen beeinflusst, von der Fertigung über Kundenservice und Lieferketten bis hin zum Arbeitsalltag. Durch strikte Maßnahmen gehen wir dennoch netto schuldenfrei und mit einer stabilen Finanzlage aus diesem Geschäftsjahr“, sagte Peter Mohnen, CEO von Kuka, im Rahmen der virtuellen Jahrespressekonferenz am 25.03.2021. Der Free Cashflow lag 2020 bei 37 Mio. Euro und somit deutlich höher als in den Vorjahren (2019: 20,7 Mio. Euro).

Mohnen, Kuka, CEO
© Kuka Group

"Corona hat uns global in allen Bereichen beeinflusst, von der Fertigung über Kundenservice und Lieferketten bis hin zum Arbeitsalltag", sagte Kuka-CEO Peter Mohnen.

Allerdings seien straffere Strukturen notwendig, um für einen Markt gerüstet zu sein, der bereits vor der Pandemie schwierig war und der sich nur langsam erholen wird, erklärte Mohnen. Um den Konzern nachhaltig zu stabilisieren, setzte Kuka umfassende Spar- und Effizienzmaßnahmen um. Sondereffekte aus den Maßnahmen führten zusammen mit dem Corona-bedingten Rückgang bei Aufträgen und Umsatz zu einem negativen EBIT von -113,2 Mio. Euro (2019: 47,8 Mio. Euro).

Kuka sparte vor allem in den indirekten Bereichen kräftig, investierte aber in Forschung und Entwicklung und damit in die Zukunftsfähigkeit des Konzerns. Die Aufwendungen für F&E stiegen 2020 auf 178 Mio. Euro (2019: 160,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge sank von 1,5 % auf -4,4 %. Die beiden Kuka-Segmente Swisslog und Swisslog Healthcare - Experten für Intralogistik sowie Automatisierung in Krankenhäusern und Apotheken - waren 2020 die einzigen beiden Kuka Divisionen mit leicht positivem EBIT.

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