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Mehr Kraft für den Cobot

11. Juni 2020, 10:30 Uhr   |  Tiffany Dinges

Mehr Kraft für den Cobot
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Mit dem Motoman HC20DT IP67 vergrößert Yaskawa sein aktuelles Sortiment an kollaborativen Robotern um ein deutlich größeres Modell, das für eine höhere Traglast und einen erweiterten Arbeitsbereich ausgelegt ist.

Der Cobot erweitert das Anwendungsspektrum für MRK-Applikationen laut Anbieter auf ein Handlingsgewicht von 20 Kilogramm und eine Reichweite von 1700 Millimeter und ermöglicht einen flexiblen Einsatz in vielen verschiedenen Applikationen.

Einsatz findet der Motoman HC20DT IP67 in der Unterstützung von Anwendern, die körperlich beanspruchende Aufgaben erfüllen müssen, indem der Roboter zum Beispiel das Heben von Lasten übernimmt. Für raue Umgebungen ist der Roboter durch die staub- und wasserdichte Schutzklasse IP67 geeignet. 

Durch die sechs integrierten Momentensensoren und die Überwachung und Auswertung externer Kräfte ist der Roboterarm direkt mit der Hand zu führen und zu programmieren (Direct Teach).
© Yaskawa

Durch die sechs integrierten Momentensensoren und die Überwachung und Auswertung externer Kräfte ist der Roboterarm direkt mit der Hand zu führen und zu programmieren (Direct Teach).

Einen sicheren Kontakt mit dem Bediener gewährleistet Yaskawa durch den Einsatz von sechs integrierten Momentensensoren, die eine flexible Interaktion zwischen dem Roboter und seiner Umgebung ermöglichen. Der Roboterarm ist so konstruiert, dass eine Quetschgefahr ausgeschlossen ist. Aus Sicht der deutschen und europäischen Sicherheitsnormen kann der Motoman HC20DT IP67 als Roboter mit Leistungs- und Kraftbegrenzung gemäß der technischen Spezifikation ISO TS 15066 eingesetzt werden und benötigt, abhängig von der jeweiligen Risikobewertung, keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen. 

Der Roboter kann zur Leistungssteigerung im Hybridmodus durch das Anbinden externer Sicherheitstechnik, wie beispielsweise Laserscanner, betrieben werden. Dadurch wechselt der Cobot zwischen der kollaborierenden, der geschwindigkeitsreduzierten und der vollen Geschwindigkeit, um in Abhängigkeit der Distanz zum Mitarbeiter die maximale Taktzeit zu erzielen.

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