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Robotik / Intralogistik

Kuka spürt Konjunkturabkühlung

28. März 2019, 10:06 Uhr   |  Günter Herkommer


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

So reagiert Kuka auf den Rückgang

Angesichts der rückläufigen Zahlen stellt sich Kuka auf die veränderten Rahmenbedingungen ein und setzt den bereits im Januar angestoßenen Maßnahmenplan konsequent um. Dazu wurde ein Effizienzprogramm aufgesetzt mit dem Ziel 300 Mio. Euro bis 2021 einzusparen. Für das Jahr 2019 wurde bereits ein hoher zweistelliger Millionenbetrag identifiziert. Mit den Einsparungen ist auch ein Stellenabbau am Hauptsitz in Augsburg vorgesehen. Im laufenden Jahr sollen dort insgesamt 350 Vollzeitstellen gestrichen werden.

In China konzentriert sich das Unternehmen auf den Aufbau der Joint Ventures und wird dort neue Produkte für den lokalen Markt entwickeln.  Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden eine klare Priorisierung und globale Fokussierung vorgenommen. Die Organisationstruktur wurde geschärft, um die globale Zusammenarbeit zu verbessern und um die Kunden noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse erwartet Kuka im Gesamtjahr 2019 mit rund 3,3 Mrd. Euro einen leicht steigenden Umsatz.