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Geschäftszahlen 2019

Kuka mit positivem freien Cashflow

26. März 2020, 08:59 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Kuka mit positivem freien Cashflow
© Kuka

Peter Mohnen, CEO von Kuka

Kuka meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr den ersten positiven Free Cashflow seit drei Jahren. Das Unternehmen sei nun »zurück in der Spur«, muss sich nun aber den Hindernissen durch Corona stellen, so CEO Mohnen.

Kuka gab seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt. So verzeichnete der Automatisierungsspezialist einen Rückgang im Auftragseingang von 3,5 % auf 3,19 Mrd. Euro (2018: 3,31 Mrd. Euro). Der Umsatz ging leicht um 1,5 % auf 3,19 Mrd. Euro zurück. Das »Book to Bill«-Verhältnis betrug im Geschäftsjahr 2019 1,00 und sank damit leicht im Vorjahresvergleich (2018: 1,02). Das Unternehmen betont, dass trotz des schwierigen Marktumfelds das EBIT von 34,3 Mio. Euro im Jahr 2018 auf 47,8 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr gesteigert werden konnte. Möglich wurde dies, da der Konzern rechtzeitig auf die geänderten Rahmenbedingungen reagierte und im Januar 2019 umfassende Effizienzmaßnahmen einleitete. Dadurch konnte die Kostenstruktur insbesondere in den Zentralfunktionen verbessert werden. Die EBIT-Marge stieg von 1,1 % auf 1,5 % im Jahr 2019. Die Zahl der Mitarbeiter betrug 14.014 Mitarbeiter zum 31. Dezember 2019 (Vorjahr: 14.235). Das Anfang 2019 angestoßene Effizienzprogramm umfasste auch einen sozialverträglichen Abbau von 350 Stellen am Standort Augsburg. Dieser wurde zum Jahresende abgeschlossen.

Für 2020 erwartet der Konzern weiterhin ein schwieriges Marktumfeld, was durch die Coronavirus-Krise noch verschärft wird. »Die Pandemie stellt unsere Gesellschaft sowie die Wirtschaft vor völlig neue Herausforderungen. Das spüren wir bei Kukaebenfalls, rund um den Globus«, so CEO Peter Mohnen. Er betonte, statt Diskussionen über die Marktsituation zu führen, sei es nun wichtig, die Hebel für die Zukunft richtig zu stellen: In den kommenden drei Jahren plane der Konzern Investitionen von rund einer halben Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung, um Innovationen voranzutreiben. Dabei fokussiert jeder Geschäftsbereich seine Innovationen aktiv auf Wachstumsfelder. Ziel sei eine Erweiterung des Geschäfts in neue Märkte, Software und digitale Services. Gleichzeitig soll Nachhaltigkeit weiter vornagetrieben werde. Daher arbeitet das Unternehmen daran, bei Portfolio-Verbesserungen noch gezielter Ressourcen zu schonen und den Energiebedarf in den eigenen sowie in Kunden-Anlagen zu senken.

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2. Die Geschäftseinheiten im Überblick

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