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Hybrider Cobot für Lebensmittel- und Pharmaindustrie

21. Januar 2021, 10:22 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Hybrider Cobot für Lebensmittel- und Pharmaindustrie
© Yaskawa

Mit dem Motoman HC10DTF erweitert Yaskawa sein Portfolio an hybriden Cobots um eine branchenspezifische Ausführung für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

Der Motoman HC10DTF von Yaskawa ist wie die MRK-fähigen Varianten HC10DT IP67 und HC20DT IP67 in staub- und wasserdichter IP67-Schutzklasse ausgeführt. Zudem verfügt der neue hybride Cobot über eine pulverbeschichtete Oberfläche, welche das Verwenden von alkalischen und säurehaltigen Reinigern erlaubt. Das verwendete Schmierfett ist lebensmittelgeeignet. Der Motoman HC10DTF erfüllt damit die spezifischen Reinheitsanforderungen der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie gemäß ISO-Klasse 5 bzw. EG-GMP-Klasse A.

Zu seinen Anwendungsgebieten zählen beispielsweise das Palettieren primärverpackter Lebensmittel oder auch das Probenhandling in Laboren.

MRK-fähiger Hybridroboter

Wie alle Modelle der Motoman HC-Serie ist auch der neue HC10DTF ein MRK-fähiger Hybridroboter. Das bedeutet, er kann durch das Anbinden externer Sicherheitstechnik wie Laserscanner auch im Hybridmodus betrieben werden. Dadurch wechselt der Cobot zwischen der kollaborierenden, der geschwindigkeitsreduzierten und der vollen Geschwindigkeit, um in Abhängigkeit der Distanz zum Mitarbeiter eine maximale Taktzeit zu erzielen.

Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener wird durch sechs integrierte Momentensensoren gewährleistet, welche auftretende externe Kräfte überwachen und so eine flexible und sichere Interaktion zwischen dem Roboter und seiner Umgebung ermöglichen.

Im Industriemodus, wenn sich also kein Mensch im Arbeitsraum befindet, erreicht der Roboter Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 1 m/s. Mit externen Sicherheitssensoren wie Laserscannern lässt sich eine solche Bereichsüberwachung umsetzen.

Durch den Hybridmodus, sprich: das Wechseln zwischen Kollaborations- und Industriemodus, eignet sich der Motoman laut Unternehmen besonders für die Integration in bestehende Anlagen, wo beispielsweise wenig Platz vorhanden ist und der Einsatz von Zäunen undenkbar wäre, wie etwa beim End-of-Line-Abstapeln.

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