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Erholung im ersten Quartal

29. April 2021, 10:17 Uhr   |  Inka Krischke

Erholung im ersten Quartal
© Kuka

Kuka-CEO Peter Mohnen

Kuka hat das erste Quartal 2021 mit deutlichen Zuwächsen abgeschlossen. Trotz der immer noch dynamischen Corona-Lage holten viele Kunden verschobene Projekte nach.

Der Konzern verzeichnete mit 890,5 Mio. Euro im ersten Quartal 29,2 % mehr Auftragseingang als noch im Vorjahreszeitraum (Q1/20: 689,0 Mio. Euro). Die Book-to-Bill-Ratio stieg auf 1,23, was eine gute Auslastung und Wachstum bedeute. Besonders stark erhöhten sich die Aufträge im Business Segment Systems, mit einem Anstieg von rund 141 % auf 278,6 Mio. Euro. Die Erholung von niedrigem Niveau aus ist insbesondere auf deutliche Zuwächse im Automotive-Geschäft in den USA zurückzuführen. Im europäischen Markt bleiben die Bedingungen jedoch schwierig. Der Geschäftsbereich Systems ist vor allem im Automotive-Anlagenbau aktiv.

Die Umsatzerlöse des Kuka-Konzerns lagen mit 721,6 Mio. Euro um 15,5 % höher als noch im Vorjahresquartal. Vor allem in China stiegen die Umsätze massiv an und lagen zwischen Januar und März 2021 bei 110,3 Mio. Euro und damit 122,9 % über dem Vorjahresniveau. Das Business Segment war in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres besonders stark von der Coronavirus-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen betroffen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Konzerns verbesserte sich auf 8,2 Mio. Euro (Q1/20: -34,2 Mio. Euro), die EBIT-Marge stieg dementsprechend auf 1,1 % (Q1/20: -5,5 %). Der Free Cashflow lag im abgelaufenen Quartal mit 18,1 Mio. Euro so hoch wie seit 2014 nicht mehr (Q1/20: -12,8 Mio. Euro). Die verbesserte Geschäftslage hat auch Auswirkungen auf den Stellenabbau am Stammsitz in Augsburg, der nun niedriger ausfällt als ursprünglich geplant.

„Es wird noch dauern, bis sich die Märkte vollständig erholt haben und wieder das Niveau vor Corona und konjunkturbedingten Einbrüchen erreicht haben. Dennoch erwarten wir trotz Unsicherheiten durch Corona ein positives Jahresergebnis“, sagte Kuka-CEO Peter Mohnen.

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