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Ein Roboter namens Horst

25. März 2020, 07:40 Uhr   |  Günter Herkommer


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

In 30 Minuten eingerichtet

Die Viergelenkketten von Horst sind so angeordnet, dass sie eine hohe  Kraftübertragung ermöglichen, wenn die Position des Roboters dies erfordert, und das Übersetzungsverhältnis kleiner wird, wenn die Kraft nicht nötig ist.
© Fruitcore

Die Viergelenkketten von Horst sind so angeordnet, dass sie eine hohe Kraftübertragung ermöglichen, wenn die Position des Roboters dies erfordert, und das Übersetzungsverhältnis kleiner wird, wenn die Kraft nicht nötig ist.

Die Programmierung des Roboters erfolgt mit der Software horstFX, die speziell für den mitgelieferten 13,3-Zoll-Touchscreen entwickelt wurde. Über letzteren erfolgt zudem die Bedienung von Horst. Über eine grafische Benutzeroberfläche kann ihn der Anwender in weniger als 30 Minuten intuitiv und ohne Fachkenntnisse einrichten und programmieren – verspricht Fruitcore.

Angeschlossene Komponenten wie Greifer sowie externe Maschinen werden über die grafische Programmierung anhand der in der Industrie gängigen Schnittstellen beziehungsweise über digitale Ein-/Ausgänge unkompliziert angesteuert. Die Software lässt sich aber offline und fernab des Roboters etwa auf Desktop-Computern betreiben. Dafür sind keine Programmier-kenntnisse notwendig. Grafisch erzeugte Programme können automatisch in textuelle Codes beziehungsweise in die auf JavaScript basierende Skriptsprache horstScript umgewandelt werden. Mit dieser vollwertigen Roboterprogrammsprache sind alle Prozessparameter zusätzlich konfigurierbar und fortgeschrittene Anwender können damit auch hochkomplexe Programmieraufgaben lösen.

Die grafische Oberfläche ist intuitiv aufgebaut und erinnert an die Bedienung eines Smartphones. Programme sind ent­weder live oder mittels Simulation erstellbar. Anwender können einmal erstellte Programme jederzeit bearbeiten und einzelne Bausteine verschieben oder löschen. Außerdem ist es möglich, Daten für zusätzliche Werkzeuge und 3D-Objekte zu importieren. 

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1. Ein Roboter namens Horst
2. In 30 Minuten eingerichtet
3. Ohne Coden zum Programm

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