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Robotik/Greiftechnik

Die Hand als Maßstab

03. Dezember 2019, 08:00 Uhr   |  Günter Herkommer

Die Hand als Maßstab
© Schunk

Die menschliche Hand gilt bis heute als Maßstab, wenn es um die Flexibilität von Greifwerkzeugen geht. Vor allem in der Service- und Assistenzrobotik werden künftig vermehrt humanoide Manipulatoren gefragt sein, die unterschiedlichste Griffvarianten ermöglichen.

Roboterhand mit fünf Fingern
© Schunk

Vor allem in der Assistenz- und Servicerobotik sollen 5-Fingerhände vielfältige Möglichkeiten eröffnen.

Während Greifer für die industrielle Automation bislang vor allem auf Robustheit, Langlebigkeit und Performance ausgelegt sind, steht bei Greifhänden der Aspekt der Bewegungsflexibilität im Vordergrund. Je enger Mensch und Roboter zusammenarbeiten, desto größer die Relevanz humanoider 5-Fingerhände. „Im Extrem werden sich Mensch und Serviceroboter ein und denselben Arbeitsplatz inklusive aller Werkzeuge und Hilfsmittel teilen“, ist Dr. Martin May, Head of Research/Advanced Technologies bei Schunk, überzeugt. Genau aus diesem Grund hatten die Lauffener bereits 2017 ihre SVH-5-Fingerhand als von der DGUV für den kollaborierenden Betrieb zertifizieren lassen. Mithilfe von insgesamt neun Antrieben können die fünf Finger unterschiedlichste Greifoperationen ausführen. Zudem lassen sich zahlreiche Gesten darstellen, wodurch eine visuelle Kommunikation zwischen Mensch und Serviceroboter erleichtert wird und auch die Akzeptanz für den Einsatz im menschlichen Umfeld erhöht werden kann.

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1. Die Hand als Maßstab
2. Desk sharing mit dem Roboter
3. Greifqualität selbstständig bewerten

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