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Humanoide Robotik

Bereit für die WM 2016!

18. Dezember 2015, 11:39 Uhr   |  Günter Herkommer

Bereit für die WM 2016!
© Igus

Das Innere des prämierten Humanoiden wird durch eigens entwickelte und im 3D-Druck hergestellte Körperelemente geschützt.

In einem gemeinsamen Projekt haben die Universität Bonn und das Kölner Unternehmen Igus über die letzten zwei Jahre einen humanoiden Roboter stetig weiterentwickelt – jetzt wartet dieser auf seine Einwechslung beim Robocup 2016!

Bereits im Jahr 2012 hat der gemeinsam von Igus und der Universität Bonn entwickelte Roboter die Robocup-Fußballmeisterschaft gewonnen, sowie im Juli 2015 den Robocup-Design-Award. Nun hat er einen weiteren Schritt in seiner Evolution getan und verfügt jetzt über neue Möglichkeiten hinsichtlich eigenständiger und flüssiger Bewegungen. So kann er einen Fußball optisch erfassen, sich auf ihn zu bewegen und den Ball ins Tor schießen. Bei Igus konstruierte Körperelemente aus Kunststoff stützen und schützen den Roboter im Zweikampf. Kommt es dabei zum Sturz, ist der Roboter in der neuesten Version im Stande, sowohl aus der Bauch- und Rückenlage als auch von der Seite autonom wieder aufzustehen.

Impressionen von der RoboCup-WM 2015

Nao-Roboter im Spiel, RoboCup-Federation
Roboter des Teams B-Human beim Laden
Teammitglied von B-Human beim letzten Programmieren des Roboters

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Das Design und die Technologie der Außenform wie auch der tragenden Teile wurden im Laser-Sinter-Verfahren hergestellt. Im nächsten Entwicklungsschritt sollen mit Hilfe von Chainflex-Leitungen Energie und Daten im Inneren des Roboters sicher geführt werden. Das Projekt soll generell neue Anwendungsmöglichkeiten für Roboter verdeutlichen. So sei der Einsatz eines ähnlichen Humanoiden im Bereich der Haushaltshilfe zukünftig denkbar.

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