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Additive Fertigung: Medizin-Roboter aus dem 3D-Drucker

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Roboter passt mit dem Patienten in die Röhre

Der Roboter, den sein Team zusammen mit vier weiteren Forschergruppen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz im Projekt ‚SPIRITS‘ entwickelt, ist so klein und leicht, dass er zusammen mit dem Patienten in die Röhre geschoben werden kann. Steuern lässt er sich über eine Hydraulik von außen. Der Arzt kann also ein paar Meter entfernt und sogar in einem anderen Raum sitzen, wo er im Falle einer CT-Aufnahme vor Strahlung geschützt ist. Die Abkürzung ‚SPIRITS‘ steht dabei für ‚Smart Printed Interactive Robots for Interventional Therapy and Surgery‘.“Die Herausforderung des Projektes lag darin, ein Design zu entwickeln, das sich mit einem PolyJet-Drucker in einem einzigen Schritt fertigen lässt, gleichzeitig aber aus voll funktionsfähigen Komponenten besteht – etwa Drehgelenken mit Hydraulikaktuatoren und einem Antrieb für den Nadelvorschub. All diese Komponenten haben unterschiedliche Materialeigenschaften“, erläutert Siegfarth.