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EU-Projekt 'ESMERA': Starthilfe für neue Robotik-Lösungen

Das EU-Projekt 'ESMERA' will kleine und mittlere Firmen dabei helfen, Robotik-Lösungen zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen. Die Gewinner können in zwei Stufen eine Finanzspritze von jeweils bis zu 200.000 Euro erhalten. Jetzt ist der Open Call gestartet.

Grafik zum Esmera-Projekt Bildquelle: © Technische Universität München

Der Aufbau von 'ESMERA'

Im Januar 2018 hat die Europäische Kommission das Projekt ‚ESMERA‘ (European SMEs Robotics Applications) ins Leben gerufen. Jetzt ist der Open Call zur Bewerbung gestartet: KMU, die in der Entwicklung von Robotik-Technologien tätig sind, können sich bewerben – mit ihren Lösungen für definierte, reale Problemstellungen aus der Industrie. Innerhalb von ‚Horizont 2020‘, dem Förderprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, vergibt ‚ESMERA’ Fördergelder an Forschungsprojekte, sogenannte „Experimente“. Auf diese Weise sollen KMU die Möglichkeit bekommen, neue Technologien einzuführen, anzuwenden und durchzusetzen.

Bewerbung und Teilnahme

Im Vorfeld haben europäische Unternehmen acht reale Herausforderungen definiert, die nach einer innovativen Robotik-Lösung suchen. Die Herausforderungen kommen aus der Energiewirtschaft, der Produktion, der Bauindustrie sowie der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Ausgewählt wurden sie aufgrund ihres Innovationspotenzials. In der Entwicklung von potenziellen Lösungen haben die teilnehmenden KMU die Freiheit, neue Richtungen und Wege einzuschlagen.

Die KMU können sich innerhalb des nun gestarteten Open Calls bis zum 31. Oktober 2018 online bewerben. Die Test- und Evaluierungsphase dauert neun Monate. Zusätzlich soll es innerhalb des Projektes noch einen zweiten Open Call geben, der im November 2019 startet.