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Robotik: Yaskawa baut Standort Allershausen aus

Nach neunmonatiger Bauzeit hat Yaskawa in Allershausen bei München einen neuen Erweiterungsbau mit 5.000 Quadratmetern Nutzfläche in Betrieb genommen und baut damit seine Produktions- und Lagerkapazitäten am Hauptsitz der europäischen Robotics Division aus.

Eröffnung Erweiterungsbau von Yaskawa Bildquelle: © Computer&AUTOMATION

Feierliche Eröffnung mit Politprominenz: Ilse Aigner (3. v.l.), stellvertretende Ministerpräsidentin Bayerns, betonte die Wichtigkeit der Wirtschaftsbeziehungen zu japanischen Technologieunternehmen wie Yaskawa.

Die neue Halle umfasst ein rund 1.600 Quadratmeter großes Lager sowie einen über 2.000 Quadratmeter großen Werkstatt- und Produktionsbereich plus Bürogebäude. Yaskawa baut dort künftig Roboter-Schweißanlagen und kommissioniert kundenspezifische Industrieroboter für europäische Kunden unterschiedlichster Branchen.

Yaskawa kann bis dato auf mehr als 400.000 installierten Einheiten verweisen und verfolgt speziell in Europa eine ambitionierte Expansionsstrategie: Ziel ist es, mittelfristig in strategischen Fokusmärkten auch in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen. Im Zuge der aktuellen Expansion hat der japanische Hersteller deshalb nicht nur die neuen Flächen in Allershausen errichtet, sondern im Herbst 2017 auch den Grundstein für das erste europäische Roboterwerk des Unternehmens im slowenischen Kocevje gelegt. Ab 2018 sollen dort die ersten Motoman Roboter von Yaskawa aus rein europäischer Fertigung hergestellt werden.