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Roboterprogrammierung: Aus SPS wird Robotersteuerung

Mit der Echtzeit-Schnittstelle ‚Unival drive‘ können Maschinenhersteller Roboter schon länger auf einfache Art steuerungstechnisch in ihre eigenen Motion Controller einbinden.

Echtzeit-Schnittstelle Unival drive von Stäubli Tec-Systems Bildquelle: © Stäubli Tec-Systems

Mit Unival plc steht nun für jedes Robotermodell des Anbieters eine Schnittstelle zu allen gängigen SPSen von Anbietern wie Siemens, Beckhoff, Schneider oder Rockwell sowie zu PC-basierten Systemen beispielsweise über Codesys von 3S zur Verfügung. Dabei werden die Roboter über Funktionsbausteine der SPS programmiert. Die eigentliche Bahnplanung übernimmt weiterhin der Stäubli-Controller. Auch die Safety-Funktionen der CS9-Steuerung des Anbieters bleiben aktiv. Die Sicherheitsfunktionen laufen auf einer zusätzlichen CPU, die die Bahnplanung der regulären CPU überwacht und nur dann regelt, wenn bestimmte Parameter ein Eingreifen erforderlich machen. Dabei läuft die Kommunikation zwischen SPS und Robotersteuerung über einen gängigen Feldbus, etwa Ethercat, Profinet und Ethernet IP. Der SPS-Programmierer hat jederzeit Zugriff auf die Positionsdaten des Roboters, ein Watchdog überwacht die Verbindung, um bei einer Verbindungsstörung sofort das Programm zu stoppen. Zudem ist es über die SPS möglich, mehrere Roboter zu steuern.