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Antriebstechnik für Robotik

24. April 2020, 08:30 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Antriebstechnik für Robotik
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An Roboter und Cobots werden hohe Anforderungen gestellt. Das gilt auch für die Komponenten, die in den Gelenkarmlagern oder als Range Extender Anwendung finden. Neue Lager, Präzisionsgetriebe und Linearachssysteme stellen sich diesem Anspruch.

Die Robotik ist ein Markt mit hohem Wachstumspotenzial. In der Industrie werden flexible und autonome Robotersysteme sowohl monotone als auch komplexe Aufgaben übernehmen, den Menschen entlasten und die Produktivität erhöhen. Insbesondere Leichtbauroboter und kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, haben bereits in moderne Automatisierungs- und Fertigungsanlagen Einzug erhalten. Doch die in der Industrie herrschenden hohen Ansprüche an Tragfähigkeit, Dynamik und Präzision stellen auch hohe Anforderungen an die Komponenten, welche in den Robotern verbaut sind, vor allem an Lager und Getriebe.
Speziell für die Anwendung in Roboter- und Cobot-Gelenken bringt Schaeffler das neue Schrägnadellager XZU auf den Markt. Außerdem dient es als Hauptlagerung für das ebenfalls neu entwickelte Präzisionsgetriebe RTWH.

Zweireihiges Schrägnadellager

Das Schrägnadellager XZU von Schaeffler kommt in Leichtbau-robotern und  kollaborativen  Robotern sowohl als Gelenkarmlager zum  Einsatz als auch als  Hauptlagerung für  das Präzisions­- getriebe RTWH.
© Schaeffler

Das Schrägnadellager XZU von Schaeffler kommt in Leichtbau-robotern und kollaborativen Robotern sowohl als Gelenkarmlager zum Einsatz als auch als Hauptlagerung für das Präzisions­getriebe RTWH.

Das Unternehmen setzt bei dem neuen Lager auf Nadeln als Wälzkörper-elemente. Durch die X-Anordnung der käfiggeführten Nadeln in zwei Lauf-bahnen hat das XZU neben der erhöhten Anzahl tragender Wälzkörper zudem Stützabstände. So konnte die Steifigkeit im Vergleich zu Kreuzrollenlagern gesteigert werden. Der Kontaktwinkel beträgt 45°. 

Die zweireihige Laufbahnanordnung wurde auf die Anforderungen der Robotik abgestimmt. Zu den Vorteilen zählen laut Unternehmen eine im Vergleich zu Kreuzrollenlagern um bis zu 25 % höhere Steifigkeit, ein minimiertes Nachschwingen sowie eine geringere Reibung. Außerdem konnte die Wiederholgenauigkeit verbessert und der Bauraum verkleinert werden.

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