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Prozessoptimierung

ABB-Roboter in der Schutzmaskenfertigung

14. August 2020, 12:05 Uhr   |  Andrea Gillhuber

ABB-Roboter in der Schutzmaskenfertigung
© ABB

In der neuen Zelle zeichnet der 6-Achs-Roboter IRB 2600 für die Be- und Entnahme der Masken verantwortlich. Künftig wird der ABB-Roboter auch Testaufgaben übernehmen.

Ein Roboter hilft bei der Fertigung von Atemschutzmasken. Das Ergebnis: eine schnellere Produktion bei gleichzeitig gestiegener Qualität.

Tiki Safety im schwedischen Bro, außerhalb Stockholms, fertigt Atemschutzlösungen. Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach den Atemschutzmasken des Unternehmens sowohl in Schweden als auch weltweit exponentiell gestiegen. Um dem hohen Bedarf nachzukommen, wurde die Produktion mit einer Roboterlösung von ABB ausgestattet.

»Mit Einsatz des ABB-Roboters konnten wir die Durchlaufzeit um das Zehnfache beschleunigen. Dadurch sind wir in der Lage, unsere Aufträge zu erfüllen und Krankenhäuser in Schweden und rund um den Globus so schnell wie möglich zu beliefern«, freut sich Mikael Klockseth, CEO von Tiki Safety.

Roboter optimiert Atemschutzmaskenfertigung

Produktionszelle mit 6-Achs-Roboter IRB 2600
Mikael Klockseth, CEO von Tiki Safety
Schutzmaskenfertigung bei Tiki Safety

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Bei den Atemschutzgeräten von Tiki Safety handelt sich um eine Überdruckmaske mit einem kleinen Gebläse an der Oberseite. Bei der Produktion der Atemschutzmasken selbst bestand jedoch noch Optimierungsbedarf. Um die Produktionskapazität zu erhöhen und gleichzeitig die Produktqualität zu steigern, entwickelte die 3Button Group gemeinsam mit ABB eine neue Produktionszelle, die den um das Atemschutzgerät gelegten Dichtungsgummistreifen formt. Hierin zeichnet der 6-Achs-Aoboter IRB 2600 für die Be- und Entnahme der Masken verantwortlich.

»Durch die Zusammenarbeit mit der 3Button Group und ABB erhielten wir in Rekordzeit eine schlüsselfertige Lösung, die hervorragend funktioniert. Bereits am Tag nach der Inbetriebnahme waren wir einsatzbereit und stellten Masken in einem ganz anderen Tempo her als in der Vergangenheit«, so Klockseth.

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2. Mit Programmier- und Simulationssoftware schneller in die Produktion

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