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Steckverbinder

RJ45 - fit für das IIoT

15. Oktober 2019, 08:30 Uhr   |  Tim Kindermann

RJ45 - fit für das IIoT
© 24Novembers@shutterstock.com

Industrietaugliche RJ45-Steckverbinder sind eine gute Lösung für Anwendungen ohne erhöhten Schutz gegen Staub, Schmutz oder Spritzwasser. Wie muss die Datenschnittstelle aussehen, damit der 'Dino der Datenübertragung' ohne Abstriche Industrie-Anwendungen bedienen kann?

Die heute weltweit gern als RJ45 bezeichneten Ethernet-Schnittstellen sind zwar wie das Original modulare Steckverbinder mit einer maximalen Anzahl von acht Pins, die alle mit Kontakten ausgestattet sind (8P8C = 8 pins, 8 contacts). Mit der in den 1970er-Jahren von der Federal Communication Commission (FCC) in den USA registrierten Telefon-Schnittstelle RJ45S (RJ = registered jack) haben die heutigen Steckverbinder aber weder die Pin-Belegung noch den Isolierkörper gemeinsam. Und statt in privaten Telefonanlagen kommen die heutigen Steckverbinder in nahezu allen Netzwerk-Geräten zum Einsatz. Vom DSL-Router über den Smart-TV bis zur Heizungssteuerung werden intelligente ethernetfähige Geräte seit Jahrzehnten mit dieser kompakten Datenschnittstelle ausgestattet.

Die globale Verfügbarkeit, die Variantenvielfalt und das niedrige Preisniveau der Geräte- und Kabelsteckverbinder zählen zu den Gründen für die weite Verbreitung. Doch immer neue Anwendungsbereiche mit steigenden Datenübertragungsraten, Frequenzen und Sicherheitsanforderungen bringen den RJ45-Steckverbinder an die Grenzen seiner mechanischen und übertragungsphysikalischen Möglichkeiten.

Wie also kann eine zunächst für Heim- und Büroanwendungen konzipierte Datenschnittstelle industrietauglich gemacht werden, ohne dabei die Normvorgaben zu verletzen? 

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1. RJ45 - fit für das IIoT
2. Hohe Nachfrage nach RJ45
3. Große Toleranzbereiche
4. Schirmkontakte erhöhen Zuverlässigkeit

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