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Schaltschrankbau

Industrie 4.0 beginnt beim Engineering

16. Juli 2019, 01:30 Uhr   |  Hans-Robert Koch, Dr. Jörg Lantzsch


Fortsetzung des Artikels von Teil 5 .

Automatisierte ­Flachteilbearbeitung

Schaltschränke für den Steuerungs- und Schaltanlagenbau müssen in praktisch allen Fällen bearbeitet werden, bevor die Bestückung und Verdrahtung beginnen kann. In den Türen und Seitenwänden sind Löcher und Aussparungen notwendig für Bedienkomponenten, Anzeigen oder Klimageräte. Montageplatten müssen mit Bohrungen und Gewinden zur Montage von Tragschienen und elektrotechnischen Komponenten versehen werden. CNC-Bearbeitungszentren wie die aus der ‚Perforex‘-Serie von Rittal sind speziell für diese Aufgaben im Schaltanlagenbau gerüstet. Sie können bohren, fräsen und Gewinde schneiden. Mit einem automatischen Werkzeugwechsler und einem Werkzeugmagazin, das bis zu 20 Werkzeuge aufnehmen kann, lassen sich alle Arbeiten in einem Durchgang erledigen, ohne dass ein Bediener eingreift. 

Die Bearbeitungsmaschine eignet sich für alle im Schaltanlagenbau üblichen Materialien wie Stahl, Aluminium, Kupfer und auch Kunststoff. Neben Montageplatten lassen sich Türen und komplette Gehäuse schnell und exakt bearbeiten.

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1. Industrie 4.0 beginnt beim Engineering
2. Engineering als Basis
3. Folgefehler verhindern
4. Der virtuelle Prototyp
5. Arbeiten ohne gedruckte Pläne
6. Automatisierte ­Flachteilbearbeitung

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