Schwerpunkte

Schaltschrankbau

Industrie 4.0 beginnt beim Engineering

16. Juli 2019, 01:30 Uhr   |  Hans-Robert Koch, Dr. Jörg Lantzsch


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Der virtuelle Prototyp

Für die Elektroplanung dient bei Bauer Systeme ‚Eplan Electric P8‘. Im Anschluss erfolgt die 3D-Aufbauplanung in ‚Eplan Pro Panel‘, bei der ein virtueller Prototyp erzeugt wird. Sowohl die Elektropläne als auch die virtuellen Prototypen weisen einen hohen Detaillierungsgrad auf und sind entsprechend umfangreich. Schaltplan und virtueller Prototyp bilden die Basis für alle nachfolgenden Arbeitsschritte. Je detaillierter hierbei geplant wird, umso effizienter kann die Produktion arbeiten. Der Aufwand im Planungsbüro ist dadurch etwas höher, was sich aber in der anschließenden Produktion auszahlt. So führt die Digitalisierung dazu, dass ein Teil der Arbeit von der Werkstatt in das Planungsbüro verlagert wird. Insgesamt lassen sich die Projekte dadurch mit geringerem Personalaufwand realisieren. Da die Daten für das ‚Perforex‘-Bearbeitungszentrum direkt aus der Aufbauplanung kommen, kann die Bearbeitung in der Werkstatt dann mit wenigen Mausklicks gestartet werden.

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1. Industrie 4.0 beginnt beim Engineering
2. Engineering als Basis
3. Folgefehler verhindern
4. Der virtuelle Prototyp
5. Arbeiten ohne gedruckte Pläne
6. Automatisierte ­Flachteilbearbeitung

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