Schwerpunkte

Schaltschrankbau

Industrie 4.0 beginnt beim Engineering

16. Juli 2019, 01:30 Uhr   |  Hans-Robert Koch, Dr. Jörg Lantzsch


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Folgefehler verhindern

Engineering-Prozess, Rittal
© Rittal

Hinter aller Planung steht die 'Eplan'-Datenbank. Sie fungiert quasi als Schlüssel im Engineering-Prozess und wird entsprechend sorgfältig gepflegt.

Die Datenbank ist sehr detailliert. Ein eigener Styleguide legt fest, wie die Daten abgelegt werden. Wichtig ist, dass die Daten stets komplett sind: Neben den elektrotechnischen Daten sind die Anschlüsse und die Routinginformationen sowie die mechanischen Daten inklusive der Bohrinformationen für die Befestigung hinterlegt. Hinzu kommen ein Bild der Komponente sowie das Datenblatt. „Je nachdem wie gut die Qualität der Daten ist, die der Hersteller zur Verfügung stellt“, sagt Martin, „müssen wir die Daten noch einmal nachbearbeiten.“ Bei Bedarf erstellt Martin die 2D-Zeichnungen und 3D-Modelle neu, damit die Qualität stimmt. Denn falsch oder unvollständig angelegte Daten können bei der Planung zu Folgefehlern führen. Die Daten, die Rittal im ‚Eplan Data Portal‘ zur Verfügung stellt, seien qualitativ hochwertig, was die Konstruktion gerade in der dreidimensionalen Anwendung deutlich erleichtere. So seien beim Schaltschrank ‚VX25‘ sogar die Montagepunkte für Anreihverbinder so angelegt, dass die Komponenten beim Platzieren automatisch an der richtigen Stelle einrasten.

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1. Industrie 4.0 beginnt beim Engineering
2. Engineering als Basis
3. Folgefehler verhindern
4. Der virtuelle Prototyp
5. Arbeiten ohne gedruckte Pläne
6. Automatisierte ­Flachteilbearbeitung

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